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Milower Land Gespräche zu Radweg und Ersatzbrücke
Lokales Havelland Milower Land Gespräche zu Radweg und Ersatzbrücke
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19:04 19.09.2019
Die Havelbrücke bei Milow. Quelle: Bernd Geske
Milower Land

Wenn alles klappt,dann kann der Radweg entlang der Landesstraße zwischen Premnitz und Milow in absehbarer Zeitgebaut werden. „Das ist ein ganz wichtiges Projekt für die Gemeinde Milower Land und die Stadt Premnitz“, sagte Bürgermeister Felix Menzel (Milower Land), der seinen Amtskollegen Ralf Tebling (Premnitz) an seiner Seite weiß.

Es wird verhandelt

Mit dem Besuch von Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse am Donnerstag sieht Menzel nun einen Lichtstreifen am Horizont. „Ganz durchgebohrt ist das dicke Brett aber noch nicht“, sagt Menzel. Es müsse noch einmal mit Grundstücksbesitzern verhandelt werden, von denen Flächen für den Radwegbau benötigt werden. „Wenn wir uns einig werden, dann können wir den Weg ohne weiteres Planfeststellungsverfahren bauen“, so Menzel.

Planfeststellung braucht Zeit

Daran liegt dem Bürgermeister viel und die Verkehrsstaatssekretärin erläutert, weshalb: „Ein Planfeststellungsverfahren dauert allgemein etwa zwei Jahre, wenn es ein einfaches Verfahren ist.“ Sobald es kompliziert werde, müsse man mit mehr Zeit rechnen. Das bedeutet in der Folge, dass mit dem Radwegebau nicht vor 2022 begonnen wird.

Dringender Wunsch: ein Radweg an der Landesstraße 963. Quelle: Bernd Geske

Das wäre für Felix Menzel nur schwer zu vermitteln. „Es geht um die Sicherheit von Radfahrern“, sagt er. Zudem sei in dem Zuge geplant, in dem Wohnplatz Havelaue (zwischen Premnitz und Milow) verkehrsberuhigende Elemente einzubauen. „Da rasen viele“, so der Bürgermeister. Ein Kraftfahrer sei mit 171 Kilometer pro Stunde durch Havelaue gerauscht.

Umleitung wird gelegt

Gute Nachrichten gab es von Ines Jesse zum Brückenersatzbau über die Havel. „Die Ausschreibungen stehen und wir können im ersten Quartal 2020 beginnen.“ Zuerst wird eine Umleitung eingerichtet. Von Milow aus geht es rechts vorbei am Wassersportgelände über eine Behelfsbrücke.

Keine Zeitvorgabe

Sobald die Umleitung fertig ist, kann der Abriss der Brücke erfolgen. Einen Zeitrahmen für den Neubau gibt es zwar, Ines Jesse möchte sich aber nicht festlegen, wie lange es dauert, bis die neue Brücke für den Verkehr freigegeben wird.

Staatssekretärin Ines Jesse. Quelle: Marlies Schnaibel

In Milow soll es dann im Idealfall gleich weitergehen. Dann steht der Ausbau der Ortsdurchfahrt an – ebenfalls ein Thema, das Bürgermeister Menzel schon lange begleitet.

Von Joachim Wilisch

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