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Milower Land Die Jugendclubs sind jetzt online
Lokales Havelland Milower Land Die Jugendclubs sind jetzt online
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15:56 27.11.2018
Die Gemeinde Milower Land setzt auch in den Jugendclubs auf Digitalisierung. Quelle: Foto: Fotolia
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Milower Land

Internet und Digitalisierung sind auch für kleine Gemeinden ein wichtiges Thema, das betont Felix Menzel (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, immer wieder. Egal, ob es um die Versorgung mit schnellem Internet geht oder um Menzels jüngste Idee: die Programmierung einer Bürger-App.

Auch die Jugend soll mit der neuen Technologie aufwachsen. Deshalb wurden die Schulen bereits mit Multimedia-Tafeln und Laptops ausgestattet.

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Nun hält die Digitalisierung auch in den Jugendzentren der Gemeinde Einzug. Seit knapp einer Woche sind die Einrichtungen in Milow und Großwudicke ans World Wide Web angebunden.

Möglich macht das eine Förderung des Ministeriums für Bildung, Sport und Jugend des Landes Brandenburg, das die digitale Infrastruktur in den beiden Einrichtungen der offenen Jugendarbeit mit insgesamt knapp 7.500 Euro unterstützt.

Milower Schule ist neu verkabelt

Dank eines vorzeitigen Maßnahmebeginns konnte das Geld schon ausgegeben werden. „In Milow haben wir die Umbaumaßnahmen im Schulgebäude genutzt, um entsprechende Leitung für die Verkabelung zu verlegen. Das war nötig, weil dort bisher aufgrund der extrem dicken Wände die Versorgung mit WLANn sehr schwierig war“, erklärt Sebastian Bült, in der Verwaltung unter anderem zuständig für den Bereich EDV.

Das Jugendfreizeitzentrum befindet sich in Milower im Keller des Schulgebäudes und war bisher von der Online-Welt abgeschnitten. Nun gibt es neben dem WLAN-Netz auch drei Laptops, die den Mädchen und Jungen zur Verfügung stehen.

Eine Wächter-Funktion sorgt dafür, dass der Nachwuchs nur auf geeigneten Seiten surfen kann, so Bült. Zugleich weist er daraufhin, dass das natürlich nicht die persönliche Betreuung ersetzen kann. Seit mehr als einem Jahr wartet die Gemeinde darauf, dass die Stelle im Jugendclub wieder über das 100-Stellen-Programm des Landkreises besetzt werden kann.

Auch in Großwudicke hat die Gemeinde in die technische Ausstattung investiert. Unter anderen wurde die Funkreichweite erhöht. Zudem stehen nun auch hier drei Laptops zur Verfügung. „Außerdem haben wir einen leistungsstarken Fotodrucker und ein Bluetooth-Lautsprechersystem angeschafft, die für Projekte und auch für Veranstaltungen auf dem Schulhof genutzt werden können“, sagt Bült.

Von Christin Schmidt