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Milower Land Vollsperrung: Ein Dorf bekommt eine neue Straße
Lokales Havelland Milower Land Vollsperrung: Ein Dorf bekommt eine neue Straße
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22:37 11.07.2019
Die Zufahrtsstraße zum Dorf Kleinbuckow wird saniert. Quelle: Foto: Ch. Schmidt
Rathenow

 Vollsperrungen sorgen nicht selten für Frust. Derzeit müssen die Einwohner von Kleinbuckow mit einer solchen Sperrung leben. Die einzige Zufahrtsstraße zu ihrem Dorf ist seit dem 20. Juni voll gesperrt. Nur über einen Waldweg kommen die Kleinbuckower derzeit nach Hause.

Grund dafür ist die Erneuerung der Zufahrtsstraße zur B188. Bisher führte hier ein Betonspurbahnplattenweg mit einer Breite von 2,60 Metern zum Dorf. Dieser war in einem so schlechten Zustand, dass er den Verkehrsbedürfnissen nicht mehr gerecht wurde.

„Die intensive Nutzung durch den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr hatte dem Weg über die Jahre stark zugesetzt. Viele Platten waren gebrochen und beschädigt“, berichtet Felix Menzel (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Milower Land.

Früher hielten die Busse nur an der B188

Um die Bewirtschaftung der angeschlossenen Landwirtschafts- und Waldflächen auch zukünftig sicherzustellen, musste die Gemeinde den Ausbau des Weges angehen.

Zudem hatte der schlechte Zustand der Zufahrtsstraße auch den Busverkehr nach Kleinbuckow gefährdet. Im Jahr 2014 wurden am Ortseingang eine Bushaltestellenplattform und eine Wendeschleife für Busse gebaut. Seitdem verkehrt die Buslinie 679 nach Kleinbuckow. Vorher hielten die Busse nur an der B188.

Der lange Weg zur Bushaltestelle und die Querung der B188 waren für die Schulkinder und Senioren nicht ungefährlich. Nun wird der Busverkehr nach Kleinbuckow durch den Ländlichen Wegebau langfristig gesichert.

Alte Betonplatten entfernt

„Das ist aus demografischen Gesichtspunkten auch zwingend notwendig. Die Befahrbarkeit verbessert sich dann auch für die Ver- und Entsorgungsfahrzeuge und für die 46 Einwohner unseres Gemeindeteils Kleinbuckow“, so der Bürgermeister.

Die Arbeiten hatte die Gemeinde ganz bewusst für die Sommerferien geplant, da die Haltestelle dafür noch einmal an die B188 verlegt werden muss.

Die Zufahrtsstraße von Kleinbuckow zur Bundesstraße ist etwa 450 Meter lang. Hier wurden nun die Betonplatten entfernt. Bis Anfang August sollen diese durch eine flächige Befestigung in Asphaltbauweise mit einer Breite von 3,50 Metern ersetzt werden.

Umleitung durch den Wald

Zudem sind zwei Ausweichstellen geplant mit einer Breite von sechs und einer Länge von je 20 Metern. Die Ausbaustrecke befindet sich komplett auf kommunalen Flurstücken.

Die Umleitungsstrecke führt durch den Wald südlich von Kleinbuckow zur B188. Rund 300 000 Euro kostet das Vorhaben. Davon zahlt die Gemeinde etwa 77 000 Euro, der Rest sind Fördermittel der EU.

Von Christin Schmidt

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