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Milower Land Beim Apfeltag wird auf Abstand geachtet
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Milow: Beim Apfeltag wird auf Abstand geachtet

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10:45 16.09.2020
Beim Milower Apfeltag ist Urte Delft (links) immer dabei, um Äpfel zu erklären und Sorten zu bestimmen. Quelle: Uwe Hoffmann
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Milow

Viele Veranstaltungen, die im Kalender des Naturparks Westhavelland seit dem Frühjahr geplant waren, mussten wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Die sonst jedes Jahr sehr gefragten Exkursionen zur Balz der Großtrappen bei Buckow fielen aus und das Besucherzentrum in Milow war bis Ende April geschlossen.

Schritt für Schritt finden die ersten Veranstaltungen nun wieder statt. Das Obstbaumblütenfest mit Saatgut-Tauschbörse auf der Milower Streuobstwiese war wegen Corona zwar ausgefallen. Doch der zweite traditionelle Termin dort, der alljährliche Milower Apfeltag im Herbst, findet wie geplant am Sonnabend, dem 19. September, statt.

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Keine Abstriche

Von 14 bis 17 Uhr sind alle Interessierten auf das Gelände an der Bergstraße eingeladen. Der Naturpark Westhavelland, der Naturschutzbund, die Naturwacht, die Stiftung Naturschutzfonds und die Mosterei Ketzür haben am Programm keine Abstriche gemacht.

Die Besucher können Äpfel selbst pflücken, Apfelsorten bestimmen lassen, naturbelassenen Saft und andere regionale Produkte kaufen. Die Saatgut-Tauschbörse findet statt, es wird Seife gekocht, eine Heilpraktikerin gibt Ratschläge und jede Menge Wissenswertes über Obst und die heimische Natur allgemein ist zu erfahren.

Verpflegung mitbringen

Ganz so, wie sonst immer, wird der mittlerweile 12. Milower Apfeltag aber doch nicht über die Streuobstwiese gehen. Wegen der Corona-Infektionsgefahr soll auf dem Gelände diesmal keine Verpflegung angeboten werden. Der Besucher sind dazu angehalten, ihr eigenes Picknick samt Decke mitzubringen. Auf Einhalten des vorgeschriebenen Abstands soll geachtet werden. Platz sei reichlich vorhanden.

Am Donnerstag, dem 24. September, wird auch wieder die nächste Reihe der Beobachtung des Sternenhimmels im Naturparkzentrum Milow beginnen. Vorerst bis November soll es an jedem dritten Donnerstag eines Monats ab 20 Uhr einen Sternenabend mit Vortrag und Beobachtung des nächtlichen Himmels geben, wenn der Blick zu den Sternen frei ist. Hygieneregeln sind einzuhalten.

Thema ist der Mond

Der Vortrag am 24. September ist dem Mond gewidmet. Er ist nach der Sonne der hellste Himmelskörper, schreiben die Veranstalter. Im Altertum sei er kultisch verehrt worden – doch welche Einflüsse habe er auf die Erde und die Menschen wirklich?

Bis auf Weiteres sind unter Corona für die Beobachtungsabende Anmeldungen erforderlich. Sie sind zu richten an das Naturparkzentrum Westhavelland, Telefon 03386/ 211 227, oder per E-Mail an npz@nabu-westhavelland.de.

Von MAZ