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Milower Land Für Vandalismus zahlt die Gemeinschaft
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15:43 28.10.2019
Gut besucht war auch wieder die jüngste Sitzung des Ortsbeirats Zollchow. Quelle: Christin Schmidt
Zollchow

Wer wissen will, was in in Zollchow und im Milower Land den letzten Monaten los war und was demnächst anliegt, der kommt zu den Sitzungen des Ortsbeirats.

Das taten am Freitag wieder etwa 30 Zollchower. Sie saßen gemeinsam vor der Leinwand im Gemeindehaus, vor sich die Tagesordnung, die Ortsvorsteher Wolfgang Gräfe wieder als Handzettel verteilt hatte.

„Jeder hat zu allen Tagesordnungspunkten Rederecht“, ermutigte Gräfe die Bürger und eröffnete den Abend mit Bilder aus dem Dorfleben, darunter Fotos vom Einbau der neuen Pumpe auf dem Friedhof.

6700 Euro Vandalismus und andere Delikte

Der war nötig, weil dreiste Diebe die alte Pumpe geklaut hatten. Die Zollchower packten gemeinsam an und Dank der Unterstützung ortsansässiger Unternehmer konnte um die Pumpe herum auch ein Häusschen gebaut werden, dass vor künftigem Diebstahl schützen soll.

Ortsbeiratsmitglied Michael Böhl hatte für die Sitzungen Informationen zum Thema Ordnung und Sicherheit vorbereitet. Unter anderem machte er deutlich, wie hoch der finanzielle Schaden ist, der durch Vandalismus und andere Delikte entsteht.

Zu den einzelnen Beispielen hatte Böhl sogar Bilder mitgebracht: Geschmacklose Schmierereien an der Trauerhalle, besprühte Warnbaken, Müll im Laubcontainer, die geklaute Pumpe auf dem Friedhof, ein abgerissenes Straßenschild, beschädigte Leitplanken und anderes mehr. „Etwa 6700 Euro kostet uns das“, überschlug Böhl und appellierte an die Vernunft der Zollchower.

Waldweg wird für Brandschutz hergerichtet

Wolfgang Gräfe nutzte die Gelegenheit um aufzuzählen, was im Ort benötigt wird und Kosten verursacht. Da wären der neue Wildzaun für den Friedhof, Rollos fürs Gemeindehaus – hier sind zudem Malerarbeiten nötig.

Schon lange auf der Wunschliste steht das Toilettenhäuschen für den Dorfplatz. Und auch das Buswartehäuschen auf dem Galm braucht einen neuen Anstrich.

Kostenlos bekommt die Gemeinde dagegen fünf Kilometer Waldweg von der Grille nach Schmetzdorf. Der Weg wird derzeit mit EU-Mitteln für den Brandschutz hergerichtet wird.

Von Christin Schmidt

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