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Nauen Beim Fahrradwettkampf auf Medaillenrang
Lokales Havelland Nauen Beim Fahrradwettkampf auf Medaillenrang
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17:21 30.05.2018
Nauens Bürgermeister Manuel Meger (3.v.r.) trat bei dem Fahrradwettkampf gleich zweimal an. Quelle: Norbert Faltin
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Nauen

Trotz der tropischen 32 Grad im Schatten fanden sich viele große und kleine Radsport-Enthusiasten am Rathausplatz ein, um die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer von Nauen zu suchen. Die Fahrradtage sind eine Aktion der Mittelbrandenburgische Sparkasse, bei der es darum geht, welche Stadt in bestimmter Zeit die meisten Kilometer schafft.

1000 Meter auf Zeit

Die Regeln sind schnell erklärt: Der Wettkampf wird auf Profi-Rennrädern ausgetragen, die auf Rollen montiert sind. An den Start gehen Männer, Frauen und Kindern (bis 14 Jahre). Sie absolvieren jeweils 1 000 Meter auf Zeit. Die jeweils fünf besten Werte kommen in die Wertung und werden zum Städtevergleich herangezogen. Am Dienstagabend belegte die Stadt Nauen in der aktuellen Wertung den zweiten Platz nach Spitzenreiter Brandenburg an der Havel und vor Oranienburg. Der Wettkampf in Wildau stand Mittwochabend noch auf dem Plan.

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Zeitmesser war abgefallen

Zu den Teilnehmern in Nauen gehörte auch Bürgermeister Manuel Meger (LWN), der beim ersten Wettrennen gegen Dennis Bark von der Sparkasse Pech hatte, denn sein Zeitmesser am Rennrad fiel ab. „Dann eben noch mal“, sagte der Bürgermeister und stieg erneut aufs Profi-Rad. Diesmal fuhr er das Wettrennen gegen MBS-Sprecher Robert Heiduck.

Vorfreude beim VfL Nauen

Unterstützt wurde das Spektakel zudem vom VfL Nauen. Fußball-Nachwuchstrainer Ingo Mißmann, der seit fast 40 Jahren für den VfL aktiv ist. „Nachdem uns die MBS auf die Fahrradtage angesprochen hatte, haben wir im Verein viele Teilnehmer zusammengetrommelt.“ Im Falle einer guten Platzierung weiß er bereits, was mit dem Preisgeld geschehen wird. „Für die Umkleidekabinen auf unserem Sportgelände brauchen wir noch Sitzbänke, da wäre das Geld gut angelegt“, so Mißmann.

Die schnellste Stadt erhält von der MBS für einen ortsansässigen Verein eine finanzielle Unterstützung von 1 500 Euro, die zweitschnellste Stadt bekommt 1 250 Euro, die Dritte 1 000 Euro und die Vierte 750 Euro. Unter den besten Einzelfahrern wird ein Rad im Wert von 1000 Euro verlost.

Von Jens Wegener

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