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Nauen Havellandradweg: Linke warnen vor Flickenteppich
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11:14 02.03.2020
Radfahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch nicht überall sind die Radwege gut erhalten. Quelle: Klaus Dietmar Gabbert
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Havelland

Auf die Äußerungen der Kreisverwaltung Havelland zum Radverkehr im Havelland im Artikel „Das Havelland soll zum Mekka der Radtouristen werden“ haben jetzt die Linken-Politiker Andrea Johlige und Christian Görke reagiert.

„Das passt nicht zusammen“

Die Landtagsabgeordneten warnen davor, dass der Havelland-Radweg zum Flickenteppich wird. In einer Pressemitteilung heißt es: „Einerseits will der Landkreis Havelland eine Vorbildrolle bei Radverkehr einnehmen und jährlich zwei neue Radwege an Kreisstraßen bauen. Anderseits aber lässt der Landkreis die Kommunen mit sanierungsbedürftigen Abschnitten des Havelland-Radweges – wie Stechow-Ferchesar und Kotzen – allein. Das passt nicht zusammen“, so Görke.

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Einige der Kommunen, denen der Landkreis Streckenabschnitte des Havelland-Radweges auf ihrer Gemarkung übertragen hat, seien mit der Verkehrssicherungspflicht finanziell überlastet.

Radweg verliert an Attraktivität

Der Havelland-Radweg von Schönwalde an der Berliner Stadtgrenze bis Grütz an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt verliere seine Attraktivität, wenn er zum Flickenteppich wird und von Radtouristen nicht mehr durchgängig befahren werden kann, heißt es.

„Deshalb muss der Landkreis bei der Sanierung dieses infrastrukturellen und touristischen Mosaiksteins von kreisweiter Bedeutung auch in finanzieller Hinsicht Verantwortung übernehmen. Statt die Kreisumlage perspektivisch zu senken, könnte beispielsweise ein Investitionsfonds gebildet werden, aus dem unter anderem die Instandsetzung des Havelland-Radweges finanziert wird“, so Andrea Johlige.

Von MAZ Havelland

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