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Nauen Jugendklub vor dem Neustart
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19:12 24.02.2019
Kicker ist eines der Spiele, die im Jugendklub Groß Behnitz den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Quelle: Wolfgang Balzer
Groß Behnitz

Der Jugendklub in der alten Schule soll wieder der Treffpunkt für Kinder und Jugendliche des Ortes sowie aus Klein Behnitz und Quermathen sein. Darüber sind sich die Mütter, die sich seit längerem mit ihren Jüngsten in den Räumen mit der Krabbelgruppe treffen, einig. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Ortsbeirat luden sie die Groß-Behnitzer Eltern und deren Nachwuchs zu einem Tag der offenen Tür ein.

Mehr als 100 Neugierige

Anja Sechting, eine der Initiatorinnen, freute sich über den gelungenen Start. Weit mehr als 100 Eltern und Kinder nutzten die Möglichkeit, sich nicht nur die Bedingungen im Klub anzusehen, sondern auch ihre Gedanken darüber auszutauschen, wie die Kinder und Jugendlichen hier ihre Freizeit verbringen könnten.

Die hatten sich bereits ihre eigenen Gedanken gemacht. Auf Ideen-Tafeln waren zum Thema „Im Klub gewünschte Angebote“ unter anderem Gesellschafts- und andere Spiele ebenso notiert wie ein YouTube-Kanal. Unter „Vermisste Freizeitangebote“ standen ein Fußballverein für Kinder als auch ein Fußballfeld.

Mindestens freitags öffnen

Bezüglich der Öffnungszeiten ist gewünscht: dienstags und vor allem freitags, wobei hauptsächlich zwischen 16 und 18 Uhr favorisiert wird. „Wir wollen mindestens einmal in der Woche öffnen“, so Anja Sechting. Alles weitere hänge von den Interessen der Kinder und Jugendlichen und davon ab, wie viele in den Klub kommen. Die Mütter würden sich um die Jüngeren kümmern, Kevin Müller vom Verein Johanniter-Unfall-Hilfe um die älteren. Er ist einer der beiden pädagogischen Fachkräfte der Stadt, die für Kinder und Jugendliche in den Nauener Ortsteilen Ansprechpartner sind. Auch Marco Fricke, langjähriger Leiter des Jugendklubs, wird dabei sein, wenn auch, beruflich bedingt, nur noch zeitlich begrenzt.

Aus Dornröschenschlaf erwacht

„Ich finde es prima, dass der Klub aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird und die Kinder mitten im Ort an einem neutralen Ort gemeinsam spielen können“, sagte Mutter Nadine Schulz aus Quermathen. Sie war mit Tochter Nala (5) gekommen und lobte die Initiative der Mütter, die bei der Betreuung helfen wollen. „Ich würde dafür auch mal einige Stunden ans Bein binden“, versicherte sie.

Jeanine Affa, die mit Anouk (1) die Krabbelgruppe besucht, meinte, dass es besonders im Winter, wenn sich die größeren Kinder nicht draußen aufhalten könnten, gut sei, hier spielen zu können. Ihr Sohn Noah (9) nach seiner Lieblingsbeschäftigung befragt, antwortete spontan: „Malen“. Dafür nutzte er den Tag der offenen Tür ebenso ausgiebig wie andere, die sich schminken ließen, Spielgeräte ausprobierten oder am Tischkicker ihren Spaß hatten.

Ortsvorsteher übergibt Spende

Ortsvorsteher Wolfgang Jung war zufrieden: „Nach der Eröffnung der neuen Kita soll nun der Jugendklub zu einem Ort werde, wo der Nachwuchs gern hingeht.“ Für die Initiative der Mütter und die Unterstützung der Stadtverwaltung bedankte er sich im Namen des Ortsbeirates und übergab ein kleines „Startgeld“ – einen Scheck über 102 Euro, Einnahmen beim Halloween-Fest in Quermathen.

Von Wolfgang Balzer

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