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Lokales Havelland Nauen Mehr Angebote an den Hauptverkehrsadern
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13:41 08.06.2018
Matthias Kühn vor der Ribbecker Kirche. Quelle: Ralf Stork
Havelland

Fünf Monate ist der neue Geschäftsführer des Tourismusverbandes Havelland jetzt im Amt. Zu wenig Zeit, als das Matthias Kühn (36) schon große Veränderungen durchsetzen konnte. Aber Zeit genug, um Ideen zu sammeln.

Welche Eindrücke und Erkenntnisse haben Sie vom Havelland bisher gewonnen?

Matthias Kühn: Ich bin in den vergangenen Wochen irrsinnig viel unterwegs gewesen und habe sehr viele Leute kennengelernt. Das Havelland ist eine tolle Reiseregion mit vielen spannenden Akteuren.

Ist Ihnen etwas besonders aufgefallen?

Wann immer es ging, bin ich auf dem Weg zu Terminen über die kleine Nebenstraßen gefahren. Für mich macht die Weite der Landschaft mit den vielen Feldern und dem vielen Wasser das Havelland zu etwas ganz Besonderem. In der kurzen Zeit habe ich schon sehr viele spektakuläre Sonnenauf- und –untergänge gesehen. Und es gibt noch viele Orte in der Region, die sehr ursprünglich sind, so dass man sich wirklich ganz weit weg von den großen Städten fühlt – fast schon, wie zu einer anderen Zeit.

Welche nächsten Ziele verfolgt der Tourismusverband unter ihrer Regie?

Der Informationsfluss im Reisegebiet soll noch besser werden. Das betrifft zunächst unsere technische Seite. Wir haben verschiedene Datenbänke, die nicht miteinander kommunizieren, das müssen wir vereinfachen. Ziel ist, dass ein Kunde, der sich für das Havelland interessiert, bei einer Suchabfrage auch genau die Informationen bekommt, die er haben möchte. Daran arbeiten wir. Es geht aber auch um eine Verbesserung der internen Kommunikation zwischen Verband, Tourismusinformationen und Leistungsträgern.

Was meinen Sie damit?

Es kommt immer wieder vor, dass wir auf Leistungsträger stoßen, von denen wir vorher noch gar nichts wussten, oder diese selbst vom Verband. Aber nur, wenn wir möglichst alle Akteure kennen, können wir sie auch mit Informationen versorgen und ihre Angebote und Veranstaltungen ankündigen. Umgekehrt sind die Leistungsträger diejenigen, die direkten Kontakt zu den Touristen haben. Für uns ist es deshalb wichtig, dass sie uns dann darüber informieren, was den Besuchern in der Region gefällt, was nicht oder was sie sich noch wünschen würden.

Wie empfinden Sie die Außendarstellung der Reiseregion Havelland?

Für nächstes Jahr planen wir einen neuen Internetauftritt. Einige Neuerungen gibt es aber schon jetzt. Vor ein paar Wochen haben wir die Rubrik Havelplausch (www.havelplausch.de) mit aufgenommen, in der sich Leute, die hier wohnen und arbeiten, selbst kurz vorstellen. In Zukunft wollen wir noch mehr Geschichten aus der Region erzählen. Bewerbungen sind immer willkommen. Deshalb suchen wir die Zusammenarbeit mit Bloggern, die die Region bereisen und dann darüber schreiben. Ein Blogger direkt aus dem Havelland, der regelmäßig über seine Region berichtet, das wäre auch nicht schlecht.

Wenn Sie sich etwas für die Tourismusregion wünschen könnten, was wäre das?

Eine durchgehende Gastronomieinfrastruktur. Der Gast soll jeden Tag ein Angebot vorfinden können. An den großen touristischen Verkehrsadern Havel, Havelradweg und Havellandradweg gibt es immer noch große Lücken. Wenn da noch der ein oder andere ein kleines Café oder einen Hofladen eröffnen würde, wäre das toll. Ich kann mir aber auch andere Lösungen vorstellen, zum Beispiel Regiomaten. Das sind so ähnliche Automaten wie an Bahnhöfen, die allerdings mit regionalen Produkten befüllt werden könnten. Erste Überlegungen, einen solchen Automaten aufzustellen, gibt es bereits im Westhavelland im Bereich des Sternenparks.

Von Ralf Stork

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