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Nauen Experte verrät: So gelingt ein gutes Bewerbungsfoto
Lokales Havelland Nauen

Wie mache ich ein gutes Bewerbungsfoto? Experte aus dem Havelland gibt Tipps

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14:39 22.02.2021
Rainer Deutschmann von der Kreishandwerkerschaft Havelland.
Rainer Deutschmann von der Kreishandwerkerschaft Havelland. Quelle: Jessica Kliem
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Pflicht ist das Bewerbungsbild nicht mehr, wegen der Regelungen im Antidiskriminierungsgesetz. Üblich ist es trotzdem, und es kann Dir helfen, Dich abzuheben. „Das Foto kann Pluspunkte bringen“, sagt Rainer Deutschmann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Havelland.

Voraussetzung ist allerdings, dass Du es vom Fotografen machen lässt, kein Automatenbild, Selfie oder Urlaubsfoto nimmst. „Der Profi weiß, worauf es ankommt“, sagt Deutschmann. Mit Foto wirken die Unterlagen lebendig und persönlich. Der Bewerber sollte offen und freundlich in die Kamera lächeln, dabei möglichst den Mund leicht öffnen. Das lässt das Gesicht sympathisch wirken. Neben einer sympathischen Ausstrahlung sollte das Bild Kompetenz und Entscheidungsfreudigkeit ausdrücken, sagen Bewerbungstrainer.

Ein guter Fotograf nimmt sich Zeit beim Fotoshooting für ein Bewerbungsbild und gibt dabei auch Tipps zu Kleidung, Frisur und Haltung. Die Bekleidung beim Fototermin sollte der entsprechen, die Du auch beim Vorstellungsgespräch tragen würdest. Informier Dich möglichst vorab über den Dresscode des Unternehmens. Wird von Dir später im Beruf erwartet, dass Du sehr förmlich gekleidet auftrittst, dann solltest Du Dich für das Bewerbungsbild entsprechend fotografieren lassen. Ansonsten reichen Hemd oder Bluse aus, die aber nicht zerknittert sein dürfen.

Wichtig: neutraler Hintergrund und optimale Ausleuchtung

Der Fotograf achtet im Studio auf einen neutralen Hintergrund und sorgt für eine optimale Ausleuchtung des Bilds. In der Regel zeigt das Foto das Gesicht von vorn oder im Halbprofil, außerdem einen Teil des Oberkörpers etwa bis zur Brust. Für Rainer Deutschmann von der Kreishandwerkerschaft Havelland ist es wichtig, dass das Bild nicht gekünstelt wirkt. Wenn Du Dich für das Fotoshooting zu sehr zurechtmachen lässt, erkennt Dich Dein möglicher Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch sonst vielleicht nicht mehr wieder, gibt er zu bedenken.

Wenn Du die Unterlagen per Post einreichst, kannst Du das Bewerbungsbild auf dem Lebenslauf oben rechts mit Klebestift oder Fotoklebern befestigen. Auf der Rückseite sollte der Name notiert werden, damit es jederzeit zugeordnet werden kann. Möglich ist es auch, das Bild auf einem zusätzlichen Deckblatt anzubringen. Bei der Online-Bewerbung platzierst Du das Bild mittels Textverarbeitungssoftware an der gewünschten Stelle im Dokument.

Mehr Infos in der E-Beilage „MAZubi digital“.Ausbildungsangebote unter maz-job.de/ausbildung.

Von Ulrich Nettelstroth