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Havelland Warum nicht?
Lokales Havelland Warum nicht?
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17:27 16.05.2019
In Nennhausen gäbe es für einen Allgemeinmediziner mit Vollpraxis genug zu tun. Quelle: Dirk Fröhlich
Nennhausen

Wahrscheinlich wäre Nennhausen mit seinen Dörfern rundherum gar kein schlechtes Terrain für eine Landarztpraxis. Nach Berlin ist es nicht weit, der Zug fährt regelmäßig und in Nennhausen selbst gibt es kleine Geschäfte, die Apotheke und Versorgungs-Grundstruktur.

Nur drei Minuten

Trotzdem bleiben junge Mediziner lieber in Berlin. Der Weg zur Praxis: drei Minuten. Hausbesuche? Kommen nicht so oft vor. Man muss den Mediziner-Beruf lieben – wie Charles Schupet aus Stendal. Der kommt einmal die Woche nach Nennhausen und hat ein volles Wartezimmer.

Mehr als nur Arzt

Jeder kommt dran. Und Hausbesuche macht er auch. Vielleicht muss bereits während der Ausbildung deutlich werden, dass es keine Schande ist, den Mediziner in der Provinz zu geben. Der die Menschen kennt und in dem einen oder anderen Fall ein bisschen mehr ist, als alleine ein Arzt.

Beispiele gibt es

In Stendal hat das sogar ganz gut funktioniert. Warum also nicht im Land Brandenburg und im westlichen Landkreis Havelland?

Von Joachim Wilisch

Einmal in der Woche hält ein Mediziner aus Stendal in Nennhausen Sprechstunde und hat ein volles Wartezimmer. Dazu kommen Hausbesuche. Der „Nennhausen-Tag“ ist für Charles Schupet eine Herausforderung.

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