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Nennhausen Fürs Männerfrühstück wird der Platz knapp
Lokales Havelland Nennhausen Fürs Männerfrühstück wird der Platz knapp
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14:39 25.05.2018
Das Männerfrühstück wird immer besser besucht. Quelle: Norbert Stein
Nennhausen

Ronny Blockhus und Carola Wuschkow haben alles vorbereitet in der Mieterinsel Nennhausen. Hackepeter, Wurst, Marmelade, gekochte Eier, Brot und Brötchen stehen bereit. Kaffee und Tee sind fertig. Ein paar Flaschen Sekt warten darauf, geleert zu werden. Der Tisch ist hübsch dekoriert. Es ist 9 Uhr. Am Tisch sitzen 16 Männer und unterhalten sich.

Drei hatten seit dem letzten Treffen Ende April Geburtstag und wurden auf besondere Weise beglückwünscht. Die Männer sangen: „Hoch soll er leben... “. Tradition in der Runde ist zudem, dass sich jeder zu seinem Geburtstag ein Lied wünschen darf. Männerfrühstück ist seit über fünf Jahren jeden letzten Freitag im Monat in der Begegnungsstätte Fontanestraße 24. Angefangen hat alles schon viel früher. „Wir waren die ersten im Westhavelland“, sagt Karl-Heinz Woinke aus Damme. Er kümmert sich um die organisatorischen Angelegenheiten der Männerrunde und ist ihr Sprecher. Karl-Heinz Woinke ist seit Beginn dabei und zeigte am Freitag ein Foto aus dem Jahr 1996, vom erstem Nennhausener Männerfrühstück in der Sozialstation der Diakonie.

Der Frühstückstisch ist immer liebevoll und reichlich gedeckt. Quelle: Norbert Stein

Die Männer treffen sich gern zur Frühstücksrunde. Dennoch lag etwas Missmut in der Luft. Die Runde sieht sich in den Schatten gestellt. Ein Männerfrühstück gibt es seit kurzer Zeit auch in der Gemeinde Milower Land. „Wir haben mit unseren Erfahrungen den Milowern geholfen, ein solches Angebot zu schaffen. Das Milower Männerfrühstück wurde von Staatssekretär Martin Gorholt sogar schon geehrt. Doch wir wurden niemals erwähnt, auch in der Zeitung nicht“, erklärte Karl-Heinz Woinke die gedämpfte Stimmung in der Runde, zu der auch die Nennhausener Amtsdirektorin Ilka Lenke gekommen war.

Die Männer nutzten die Gelegenheit zum lebhaften Meinungsaustausch. Aktuelle Probleme wurden diskutiert. Das Frühstück lockt immer mehr Männer in die Mieterinsel. Doch mehr Stühle können um den Tisch nicht herum gestellt werden. „Wir brauchen mehr Platz“, sagte Erich Schlüter und machte der Amtsdirektorin den Vorschlag, eine Zwischenwand wegnehmen zu lassen.

Alle Teilnehmer wollen die große gemeinschaftliche Runde

Das Amt sei nicht Eigentümer der Mieterinsel, erklärte Ilka Lenke und bezweifelte, dass sich der Vorschlag auch aus Gründen der Statik realisieren lässt. Die Gruppe zu teilen und das Frühstück in mehreren Orten zu organisieren, fand keinen Zuspruch. „Nur nicht wieder ein Klein- Klein!“, appellierte Wolfgang Wegwerth für den Erhalt der von allen Teilnehmern gewollten Gemeinschaftsrunde.

So wurde eine mögliche Lösung gefunden. Geprüft werden soll, ob das Männerfrühstück im größeren Nennhausener Gemeindezentrum stattfinden kann. Amtsdirektorin und Männerrunde sind dafür. Nun muss die Gemeinde zustimmen. Diskutiert wurde auch über kommunale Aufgaben, wie Beseitigung von Schlaglöchern auf der Straße von Ferchesar nach Semlin, die Verkehrsführung an der Brückenbaustelle zwischen Nennhausen und Damme sowie Sträucher, die in Lochow den Straßenverkehr stören.

Von Norbert Stein

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