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Nennhausen Jugendclub zieht in neue Räume ein
Lokales Havelland Nennhausen Jugendclub zieht in neue Räume ein
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19:00 28.10.2019
Amtsdirektoren Ilka Lenke (rechts) und Angelika Steckler-Meltendorf eröffneten den Jugendclub. Quelle: Norbert Stein
Nennhausen

Johannes Wetzel hat seine Entscheidung, die Leitung des Jugendclubs in Nennhausen zu übernehmen, keinen Augenblick bereut. Seit nunmehr vier Jahren kümmert er sich für die Johanniter-Unfall-Hilfe um die Freizeiteinrichtung in der Gemeinde. Und er ist rundum zufrieden mit der Aufgabe.

In den letzten Tagen war er besonders froh: Der Jugendclub hat ein neues Zuhause bekommen. Er ist umgezogen vom Fouqué- Platz in die ehemalige Hausmeisterwohnung der heutigen Grundschule.

Band durchschnitten

Die Nennhausener Amtsdirektorin Ilka Lenke und Angelika Steckler-Meltendorf, Regionalvorstand der Johanniter in Brandenburg-Nordwest, durchschnitten zur Eröffnung obligatorisch ein Band und gaben damit die neuen Räume zur Nutzung frei.

Zuvor hatte Angelika Steckler-Meltendorf an den Beginn des Engagements der Johanniter für die Jugendarbeit in Nennhausen erinnert. Als die Gemeinde 2007 das Gärtnerhaus aus Gründen der Bausicherheit schließen musste, hatte auch die Jugend plötzlich keinen Freizeittreff mehr. Alexander von Stechow war damals Gemeindevertreter und nahm sich des Problems an.

Anna-Lena (links) und Suny kommen von ihrer ersten Erkundungstour durch den Jugendclub. Quelle: Norbert Stein

Bei der Suche nach einer Lösung wandte er sich an Hans-Peter von Kirchbach, den damaligen Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe in Deutschland. Die Johanniter halfen, auch wenn noch vier Jahre vergingen, bis der Jugendclub wieder eröffnet wurde in den Räumlichkeiten, aus denen er nun ausgezogen ist.

Das Amt Nennhausen wird die frei gewordenen Räume nutzen für eine dringend notwendige Erweiterung der Kita. Alexander von Stechow und Hans-Peter von Kirchbach waren am Freitag die Ehrengäste der Eröffnungsfeier, bei der Ilka Lenke sagte, das Amt habe rund 10 000 Euro in den neuen Jugendclub investiert. Ausgegeben wurde das Geld überwiegend für Material. Die notwendigen Renovierungsarbeiten und die Einrichtung der Räumlichkeiten mit Küche, Fernseher, Spielmöglichkeiten und gemütlichen Sitzpaletten übernahmen die Jugendlichen und wurden dabei von Auszubildenden, regionalen Firmen und Helfern aus dem Dorf unterstützt.  

Maxim Porschke (links) bastelt mit Benno (9 Jahre) Anstecker. Quelle: Norbert Stein

Nach der Eröffnung besichtigten Gäste, Gastgeber, Jugendliche und Kinder den neuen Jugendclub mit Räumlichkeiten auf zwei Etagen. Hans-Peter von Kirchbach sagte, die unmittelbare Nachbarschaft von Jugendclub, Schule und Hort sei eine ideale Fügung, die man unbedingt nutzen sollte für gemeinsame Aktivitäten. Das Amt und die Johanniter streben ein enges Zusammenwirken von Jugendclub und Schulsozialarbeit an.

Von Norbert Stein

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