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Nennhausen Kita „Regenbogen“ feiert zehnjähriges Bestehen
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17:26 12.08.2019
Großes Ballonaufsteigen zum Jubiläum. Quelle: foto: Uwe Hoffmann
Barnewitz

„Jeder Tag im Kindergarten ist für mich ein schöner Tag. Ich kann spielen, basteln, lesen. Auf dem Spielplatz kann ich klettern“, das sangen die Kinder enthusiastisch zur Begrüßung ihrer Gäste. Gemeinsam mit ihnen, den Eltern und Großeltern feierte die Kita „Regenbogen“ am Samstag ihr zehnjähriges Bestehen unter Trägerschaft des Vereins Brücke mit einem Sommerfest.

Vor zehn Jahren hat der Verein Brücke die Trägerschaft übernommen.

Bevor die Kinder gemeinsam Luftballons in die Luft steigen ließen, sangen sie auch Kerstin Otts Lied „Regenbogenfarben“. „Wir sind noch heute sehr froh darüber, dass der Brücke e.V. am 1. August 2009 die Trägerschaft der Kita übernahm“, so Kita-Leiterin Marie-Luise Lamcha im Namen ihres Erzieherteams. „Im Laufe der Jahre fanden einige Sanierungsarbeiten statt. So wurde während der dreiwöchigen Sommerschließzeit in diesem Jahr der große Gruppenraum, mit Hilfe des Vermieters, von regionalen Firmen und mit Hilfe von Eltern neu gestaltet.“

Partner zu Gast

Gäste, wie Ortswehrführer Holger Püschel, gratulierten zum Jubiläum. Der Kooperationspartner der Kita lud die Kinder anschließend zu einer Fahrt im Tanklöschfahrzeug durchs Dorf ein.

„Das Amt setzt sich dafür ein, das Gebäude vom derzeitigen Inhaber, der Rhinower Wohnungsgenossenschaft, zu erwerben“, so Amtsdirektorin Ilka Lenke, die zum Jubiläum kleine Geschenke für die Kinder mitbrachte.

Neueröffnung als Abenteuer

„Die Neueröffnung am 9. August vor zehn Jahren war ein Abenteuer. Die Kita war durch das Amt schon geschlossen und mit Beginn der Sommerferien beim Landkreis abgemeldet, als Eltern an mich als Kreistagsabgeordneten herantraten“, erinnerte sich Dieter Dombrowski, als Initiator stellvertretender Vorsitzender des Vereins Brücke. „Innerhalb von sechs Wochen konnte mit Hilfe des Kinder- und Jugendhilfeausschusses des Landkreises die Kita neu eröffnet werden.“

Zum Sommerfest zauberte „Jan Jokim“ für die Kinder. „Kinder sind mein Lieblingspublikum“, so der studierte Jurist und Theologe, der seit 37 Jahren für Groß und Klein zaubert. So holte er auch zu seinen Zauberkunststücke immer wieder Kinder als Assistenten auf die Bühne.

Chefin aus dem Nachbarort

Zum Erzieherteam der Kita „Regenbogen“ gehört seit rund zwei Jahren Iris Görlich. Marie-Luise Lamcha kam im Januar 2018 in die Kita und übernahm, nach Weggang ihrer Vorgängerin, gleich deren Leitung. „Nach Abschluss meiner Erzieherausbildung 2011 an der AWO-Schule in Premnitz bin ich in eine Einrichtung in Elstal, mit 200 Kindern, gekommen“, erzählt die junge Kita-Leiterin aus dem benachbarten Buschow, deren dreijähriger Sohn Johann Gustav auch die Kita in Barnewitz besucht. „Jetzt arbeite ich gleich im Nachbarort – mit einem tollen Team.“

Iris Görlich ist seit zwei Jahren in der Kita tätig und Anke Rosanski bereits seit 32 Jahren. Für Cynthia Wuttke, die nach drei Monaten in der Kita nach einer Fortbildung die Kita verlässt, kommt im September eine junge Frau, die berufsbegleitend zur Erzieherin ausgebildet wird. Zum Sommerfest kam auch Vera Maron, die 1980 bis 2019 als Erzieherin in der Barnewitzer Kita tätig war. „Ich bin froh, dass wir jetzt eine neue Reinigungskraft haben und Unterstützung durch zwei Hausmeister bekommen. Vorher halfen bei handwerklichen Arbeiten Eltern von Kindern“, so Kita-Leiterin Lamcha.

Montags zum Schwimmen

Zu den Kooperationspartnern der Kita gehören der SV 2000, der den Kindern montags im Brandenburger Marienbad Schwimmunterricht erteilt, und Jana Schulze, die mittwochs zur musikalischen Früherziehung in die Kita kommt.

In der Kita „Regenbogen“ werden derzeit 24 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren, die Wölkchen- und die Sonnengruppe, betreut. Auf der Warteliste stehen elf weitere Kinder und der Träger hat eine Erweiterung der Kapazität auf 30 Plätze beantragt und plant einen Anbau. Der Verein Brücke, mit heute rund 30 Mitgliedern, wurde 2005 durch Lilia Ertel und Dieter Dombrowski zur Integration der Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion gegründet. Seit 2009 ist der Verein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Von Uwe Hoffmann

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