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Nennhausen Landfrauen bieten erste Ernte an
Lokales Havelland Nennhausen Landfrauen bieten erste Ernte an
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21:09 23.06.2019
Tina Teßmer, Irene Michael und Susan Meißner (v.l.) von der Landfrauenortsgruppe bieten die erste Ernte aus dem Bauerngarten an. Quelle: Norbert Stein
Stechow

In der großen Feldscheune am Ortsrand von Stechow lagerten die Bauern früher Heu und Stroh. Heute ist die Feldscheune eine Festscheune. Bekannt als ein Ort guter Veranstaltungen wurde sie Ende der 1990er Jahre mit den legendären Stechower Countryfesten.

Das Fest mit Westernmusik ist allerdings schon wieder Geschichte. Die Feldscheune jedoch hat ihre neue Bestimmung behalten. Die Gemeinde investierte dafür vor drei Jahren in Vorbereitung auf die 700-Jahr-Feier des Dorfes mehr als 15.000 Euro in die Ausbesserung der Holzverkleidung.

Aus dieser Zeit stammen auch die blauen T- Shirts mit einem besonderen Bekenntnis: „Stechow – ein Dorf mit Herz“. Der Slogan prägt das vereins- und aktionsübergreifende T-Shirt als Aufdruck.

Die Zumba-Tänzer der Grundschule Nennhausen sorgten für Stimmung beim Scheunenfest. Quelle: Norbert Stein

Viele dieser Shirts waren auch am Samstag wieder zu sehen beim diesjährigen Scheunenfest. Der Ortsbeirat hatte das Fest in und vor der Feldscheune mit örtlichen Vereinen und Akteuren organisiert.

„Es ist alles klar. Das Fest kann beginnen“, sagte Ortsvorsteherin Irina Schattschneider am Nachmittag, nachdem auch die letzten Müllsäcke verteilt waren und am Aktionsstand zum Schminken der Kinder genügend Tische standen. Die Stechower Landfrauen hatten ihren Stand schon voll gepackt mit Rote Beete und Süßkirschen .

„Es ist die erste Ernte aus unserem Bauerngarten“, erklärte Irene Michael, Vorsitzende der Ortsgruppe Krea(k)tiv Stechow des Landfrauenvereins Havelland. Mais, Mohrrüben, und einige Kräuter werde man auch auch bald ernten können, ergänzte Susan Meißner. Und Tina Teßmer fügte noch hinzu, dass auch die Brombeerren bald erntereif sind.

Ortsvorsteherin Irina Schattschneider beim „Pong- Spiel“, eine Art Tischtennisballzielwurf. Quelle: Norbert Stein

All das wächst in dem ehemaligen Schulgarten, der von den 13 Mitgliedern der Ortsgruppe schrittweise zum Bauerngarten umgestaltet wird. Die Landfrauen lockten auch mit Bauernbrot an ihrem Stand.

Vereinsmitglied Klaus Richard hatte das Brot in einem transportablen Backofen gebacken. Er kehrte erst in der Nacht vom Urlaub aus Polen zurück und begann anschließend mit den Vorbereitungen fürs Brot backen.

Leicht lächelnd sprach Klaus Richard von Stress, den er aber mit einem Bier schnell hinunter spülte. Die Männer auf dem Getränkewagen waren derweil in regen Erfahrungsaustausch wie man die besten „Blume“ aufs Bier gezapft bekommt.

Jagdhornbläser spielen Märkischen Heide

Und die Ortsvorsteherin versuchte sich am Stand des Stechower Sportvereins im „Pong- Spiel“, eine Art Tischtennisballzielwurf.

In der Scheune eröffneten die Jagdhornbläser Havelland das von Bianca Eichler moderierte Kulturprogramm. Mit der Märkischen Heide leiteten die Jagdhornbläser über zur Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich.

Weiterhin für Unterhaltung sorgten die Kindertanzgruppen des Garlitzer Carneval Clubs (GCC), die Zumba-Tänzer der Grundschule Nennhausen, die Kindertanzgruppe „Cool Girls“ und auch die Landiner Linedancer & Friends beteiligten sich am Programm.

Den Tanz auf der Scheunentenne am Abend bereicherte die Tanzgruppe „Amiga“ des GCC mit einer Showeinlage.

Von Norbert Stein

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