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Nennhausen Mützlitz steigt in die Funkloch-Jagd ein
Lokales Havelland Nennhausen Mützlitz steigt in die Funkloch-Jagd ein
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18:37 21.11.2019
Die Suche nach einer guten Mobilfunkanbindung kann ganz schön anstrengend sein. Quelle: Frank Söllner
Nennhausen

Wer bisher beim Ausbau der Mobilfunknetze zu kurz gekommen ist, der kann sich neuerdings an die Telekom wenden. Sie richtet sich mit der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ an Kommunen, die bisher beim Mobilfunk-Ausbau zu kurz gekommen sind. Diese können sich bewerben, um selbst Impulse zu geben und Teil der Ausbauplanung zu werden. Den Mangel an wirtschaftlicher Attraktivität sollen sie durch Leidenschaft wettmachen.

Mützlitz kann mitmachen

Ziel der Aktion ist es, ininsgesamt 50 Kommunen Funklöcher zu stopfen.Mit etwas Glück könnten auch Dörfer aus dem Amt Nennhausen dabei sein. Amtsdirektorin Ilka Lenke hat in den vergangenen Wochen auf Sitzungen der Gemeindevertreter auf die Aktion hingewiesen. Die Begeisterung in Märkisch Luch hielt sich in Grenzen, in Mützlitz (Gemeinde Nennhausen) hingegen sind alle Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllt.

Nicht überall

Denn auch bewerben kann man sich nicht einfach so. Wie Ilka Lenke bei einer Gemeindevertretersitzung in Nennhausen kürzlich erläuterte, müsse das Dorf in einem „echten Funkloch“ liegen. Das ist längst nicht überall so. In Damme zum Beispiel mag der Empfang schlecht sein, ein echtes Funkloch diagnostiziert die Telekom hier nicht. Eine Bewerbung zur Funklochjagd wäre nicht erfolgreich. Das gilt auch für Garlitz.

Diese Türme werden errichtet. Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild

Mützlitz aber liegt in einem echten Funkloch. Bis zum 30. November werden die Bewerbeunterlagen fertig gemacht und dann an die Telekom geschickt. Allerdings steht nicht fest, ob Mützlitz letztlich zu den 50 Einheiten gehört, in denen sich die Telekom engagiert. Möglicherweise wird es auch einen Antrag aus Kieck geben, so Ilka Lenke.

Auch anderswo

Nicht nur das Amt Nennhausen ist dabei. Im Amt Rhinow befasst man sich ebenso mit der Materie und zudem in der Gemeinde Milower Land. Die Gemeinde hat sich an dem Wettbewerb beteiligt und will die für die Technik benötigten Standorte sogar kostenfrei zur Verfügung stellen. Das haben die Gemeindevertreter so beschlossen.

Gar nicht versorgt

Es gibt einige Stellen im Milower Land, wo die Gemeinde gar nicht versorgt ist. Im Bereich der B undesstraße 188 an der Bahntrasse zwischen Schmetzdorf und Großwudicke zum Beispiel, wo es schon schwierig wird, einen Unfall zu melden.

Schnelle Abhilfe

Fest installiert werdenmittlerweile die Mobilfunkmasten in Kleßen-Görne.Das Funkloch in dieser Region des Amtes Rhinow hatte es zu zweifelhafter Berühmtheit gebracht. Sogar TV-Sender aus Skandinavien drehten in Görne. Dann hatte die Politik ein Einsehen und forcierte den Bau von zwei beweglichen Masten, die nun befestigt werden.

Von Joachim Wilisch

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