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Nennhausen Neuer Träger für geplanten Solarpark
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17:21 14.02.2019
Auf der Fläche der alten Schäferei in Rhinsmühlen soll eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Dafür werden die alten Gebäude abgerissen. Quelle: Norbert Stein
Rhinsmühlen

Bereits im Herbst 2015 hatte die Gemeindevertretung von Kotzen der Einleitung eines Aufstellungsverfahrens für den vorhabensbezogenen Bebauungsplanes zur Errichtung einer Photovoltaikanlage in Rhinsmühlen zugestimmt. Der Beschluss war für das Unternehmen Castus GmbH mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern die Voraussetzung, um das Investitionsvorhaben auf einer landwirtschaftlichen Konversionsfläche weiter voranzutreiben.

Das Unternehmen plante auf der rund acht Hektar großen Fläche der alten Schäferei in Rhinsmühlen den Bau einer 7,5-Megawatt-Photovoltaikanlage. Doch in der Gemeinde war es lange Zeit still geworden und es gab nichts mehr von den Investitionsabsichten in Rhinsmühlen zu hören. Gelegentliche Nachfragen von Abgeordneten ergaben keine neuen Erkenntnisse.

Für den Bau der PVA-Anlage müssen zunächst einige alte Gebäude auf der vorgesehenen Fläche abgerissen werden. Quelle: Norbert Stein

Trianel GmbH ist nun der Vorhabenträger

Nun kommt wieder Bewegung in das Projekt. Ende letzten Jahres teilte die Castus GmbH dem Amt Nennhausen mit, dass der Vorhabenträger gewechselt hat. Neuer Vorhabenträger ist die Trianel Energieprojekte GmbH & Co KG aus Aachen. „Die Castus GmbH ist aber weiterhin als Projektpartner dabei“, sagt Trianel-Projektleiter Bastian Fiedler.

Dem Baugesetzbuch zufolge ist für einen solchen Wechsel die Zustimmung der Gemeinde erforderlich. Darüber hatten die Abgeordneten nun am Dienstag auf einer Gemeindevertretersitzung zu befinden.

Kotzens Gemeindevertreter stimmen dem Trägerwechsel zu

Die Zustimmung dürfe nur verweigert werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die Durchführung des Vorhabens- und Erschließungsplanes in der vom Gesetzgeber vorgegebenen Frist gefährdet ist, hatte Amtsdirektorin Ilka Lenke den Gemeindevertretern in die Beschlussvorlage geschrieben. Weil es dafür keinen Anlass gibt, stimmten die Abgeordneten dem Wechsel des Vorhabenträgers zu, der extra für die Sitzung nach Kotzen gekommen war und sich vorstellte.

Aus dem Vorhabenträgerwechsel würden sich an den ursprünglichen Planungen keine wesentlichen Veränderungen ergeben, erklärte die Amtsdirektorin. Für die beabsichtigte Errichtung der Photovoltaikanlage werden die maroden Bauten auf dem Gelände abgerissen. Lediglich zwei alte Ställe werden bleiben und dem Artenschutz dienen.

Weitere PVA-Anlage in Kotzen vorgesehen

Zu dem Vorhaben gehört auch eine 7,2 Hektar große Fläche in Kotzen. Auf der stillgelegten Kuhstallanlage soll eine 5,5-Megawatt-Photovoltaikanlage entstehen. Die Trianel GmbH will die beiden Anlagen in Kotzen und Rhinsmühlen nicht nur errichten, sondern anschließend auch betreiben.

In Kotzen soll auf einem alten Stallgelände eine Photovoltaikanlage gebaut werden Quelle: Norbert Stein

Die erste Stufe des Genehmigungsverfahrens wurde als frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit bereits durchgeführt. Der Entwurf des Bebauungsplanes wurde nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen überarbeitet. Zur Beteiligung der Öffentlichkeit in der zweiten Verfahrensstufe sollen nun die Entwurfsunterlagen für den Bebauungsplan erneut in der Amtsverwaltung ausgelegt werden.

Von Norbert Stein

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