Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Nennhausen Sehenswert: Sonnenblumen in Stechow
Lokales Havelland Nennhausen Sehenswert: Sonnenblumen in Stechow
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 02.08.2018
Zurzeit wachsen überall die Sonnenblumen. Quelle: Christamaria Ruch
Stechow

Landfrau Irene Michael von der Landfrauengruppe des Vereins „Krea(k)tiv Stechow-Ferchesar hat ein richtiges Sonnenblumenparadies in ihrem Garten in Stechow. Nach der Hitzewelle der letzten Tage hat es geregnet, die Sonnenblumen gedeihen prächtig. „Mein Mann hat nachgemessen. Die größten Sonnenblumen sind vier Meter hoch. Eine Sonnenblume hat sogar einen Kopfdurchmesser von 30 Zentimeter“, erzählt Irene Michael. Die Sonnenblumen sind auch ein guter Schattenspender im Garten. Enkelin Martha chillt hier gerne.

Der Bauerngarten

Neben ihrem eigenen Garten kümmert sich Irene Michael mit ihren Landfrauen um den Stechower Bauerngarten. Der wurde in diesem Jahr urbar gemacht. Hier werden hauptsächlich Kartoffeln angepflanzt. „Wir haben die Sorten Linda und Red Lady angebaut und auch schon geerntet. Die Landfrauen bekamen eine Kostprobe mit nach Hause. Die restliche Ernte gibt es dann zum Erntedankfest“, sagt Irene Michael.

Das sind die Spitzen der vier Meter hohen Blumen von Irene Michael. Quelle: Jürgen Ohlwein

Aber auch Sonnenblumen und Kürbisse sieht man im Bauerngarten wachsen. Das ist – wenn es heiß ist – eine Herausforderung, weil kein Brunnen und keine Pumpe vorhanden sind. Im hinteren Teil des Bauerngartens soll ein Park mit einer Bank zum Relaxen entstehen. Im nächsten Jahr wollen Irene Michael und ihre Landfrauen dann anfangen, Kräuter und Gemüse ökologisch anzubauen. „Es soll ein offener Schaugarten werden“, so Irene Michael.

40 Tomatensorten

Auch einige der anderen Landfrauen haben einen eigenen Garten in dem sie Gemüse und Obst ökologisch anbauen. Sabine Wilhelm hat zum Beispiel 40 verschiedene Tomatensorten in ihrem Garten wie Irene Michael berichtet.

Viele Ideen von Kräuterwanderungen bis zur Zusammenarbeit mit einer Schule wollen Irene Michael mit ihren Landfrauen umsetzen. „Wir wollen kreativ und aktiv sein so wie es in unserem Vereinsnamen steht. Wir werden ökologischen Landbau betreiben und uns für den Erhalt alter Sorten einsetzen“, sagt Irene Michael. Ein gemeinsames Projekt mit der Kita Stechow gibt es schon jetzt. So haben die Landfrauen von „Krea(k)tiv“ mit Kita-Kindern Hochbeete mit Erbsen, Erdbeeren und Radieschen angelegt.

Zur Erinnerung: Sieben Frauen und Männer haben im September 2017 beschlossen, einen Verein zu gründen und gaben ihm bei der zweiten Zusammenkunft den Namen „Krea(k)tiv Stechow-Ferchesar“. Der Verein wurde dann aus verschiedenen Motiven heraus nicht gegründet. Die Gruppe bleibt aber zusammen und trat als Ortsgruppe „Krea(k)tiv Stechow-Ferchesar“ dem Landfrauenverein Havelland bei. Mit dem Landfrauenverein hat „Krea(k)tiv“ einen starken Dachverband und bekommt Unterstützung.

Von Jürgen Ohlwein

Die Trockenheit bleibt gefährlich. Die Premnitzer Feuerwehr wurde zusammen mit den Wehren aus den Ortsteilen Döberitz und Mögelin zu einem Ödflächenbrand gerufen. Bei Damme hatte eine Strohburg Feuer gefangen.

01.08.2018

Der Landkreis hat ein neues Buskonzept für das Westhavelland vorgelegt. Bis zum 31. August läuft die öffentliche Anhörung. Im Amt Nennhausen wird an einer Stellungnahme gearbeitet.

27.07.2018

Seit einigen Wochen gilt für die Straße von Stechow nach Nennhausen aus beiden Richtungen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Erlaubt sind nur 50 Kilometer pro Stunde. Zuvor waren 80 Km/h erlaubt.

23.07.2018