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Nennhausen Trainingstag für den Feuerwehr-Nachwuchs
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22:45 10.06.2018
An der Station 3 „Deichverteidigung“ mussten Sandsäcke gefüllt werden. Quelle: Uwe Hoffmann
Kriele

Insgesamt 13 Freiwillige Feuerwehren zählt das Amt Nennhausen mit seinen 16 Dörfern. Nicht nur die sind mit insgesamt rund 300 aktiven Kameraden gut aufgestellt. Mit zehn Jugendfeuerwehren in Stechow, Kotzen, Kriele, Liepe, Buschow, Barnewitz, Garlitz, Mützlitz, Nennhausen und Gräningen, ist auch der Nachwuchs sehr aktiv. Allein die vor 43 Jahren gegründete Jugendfeuerwehr Kotzen zählt 22 Mitglieder. Insgesamt knapp 60 der Kinder und Jugendlichen der Nachwuchswehren mit 30 Betreuern trafen sich am vergangenen Samstag zum 5. Ausbildungstag der Jugendfeuerwehren des Amtes in Kriele.

Zehn Jugendfeuewehren des Amtes Nennhausen haben am Samstag in Kriele trainiert. Bei hochsommerlichen Temperaturen lernten sie eine Menge. Für Abkühlung war gesorgt – schließlich herrscht bei der Feuerwehr kein Mangel an Wasser.

„Nach meiner Teilnahme am Wettkampf zum Amtsausscheid vor drei Wochen wurde ich gefragt, ob ich heute auch aktiv teilnehme. Mit der Körpergröße würde es ja noch passen, aber mit dem Alter nicht mehr“, scherzte Amtsdirektorin Ilka Lenke um 9.15 Uhr beim Eröffnungsappell.

Sechs Stationen waren aufgebaut

In der Dorfmitte waren sechs Stationen aufgebaut. An der Station „Technische Hilfeleistung“ galt es für die gemischten Gruppen im Umgang mit dem brachialen hydraulischen Spreizer zur Rettung von Unfallopfern aus Fahrzeugen mit empfindlichen Tischtennisbällen viel Gefühl zu beweisen. Auf dem Spielplatz, der Station „Deichverteidigung“, füllten die Nachwuchsfeuerwehrkameraden Sandsäcke. An der Station „Atemschutz“ mussten die Kinder mit abgeklebter Atemschutzmaske, die dichten Rauch simulierte, die Feuerwehrpuppe im Gemeinderaum retten. An den Stationen „Staffette“ und „Löschangriff Nass“ musste mit einer großen alten Handpumpe und dem Handpumplöscher trainiert werden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war in Kriele für die ein oder andere Abkühlung gesorgt. Quelle: Uwe Hoffmann

Der jüngste Teilnehmer war Lion, Sohn des Jugendwarts Patrick Wolf in Kriele. Der Sechsjährige ist neben seinem 16 Jahre alten Bruder Justin das einzige Mitglied der Krieler Jugendfeuerwehr. Deshalb trainiert Lion bei der Jugendfeuerwehr im benachbarten Senkze mit. Neben der Weiterbildung und dem gemeinsamen Schwitzen bei dem hochsommerlichen Wetter kamen aber auch der Spaß und eine Abkühlung zwischendurch nicht zu kurz. Für eine kleine Pause mit einem „Angriff“ mit Wasserspritzen war allemal Zeit.

Brandlöschung mit ungewöhnlichen Mitteln

Da griff auch Amtsjugendwart Jens „Lerry“ Lerch zur Wasserspritze. An seiner Station galt es einen „Häuserbrand“ mit ungewöhnlichen Mitteln zu löschen. Dazu mussten die Kinder nasse Kleidungsstücke auf die klappbaren „Flammen“ an der Holzfassade werfen. Auf Grund des Wetters wurde die Ausbildungszeit an jeder Station von 45 auf 30 Minuten gesenkt.

„Es ist toll, was die Jugendfeuerwehren zum gemeinsamen Ausbildungstag auf die Beine gestellt haben“, lobte Sven Poser, Jugendwart der vor einem Jahr neu gegründeten Jugendwehr Großwudicke/Buckow. Gemeinsam mit dem Nachwuchs aus Bützer waren die zwei Jugendwehren, mit insgesamt zehn Kindern und Jugendlichen aus dem Milower Land zum Amtsausbildungstag nach Kriele eingeladen.

Von Uwe Hoffmann

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