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Nennhausen Wettbewerbskommission kommt am 2. Juli
Lokales Havelland Nennhausen Wettbewerbskommission kommt am 2. Juli
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20:04 10.04.2019
Die Landesjury „Unser Dorf hat Zukunft“ besuchte Garlitz im Jahr 2018.  Quelle: Norbert Stein
Garlitz

Für die Garlitzer Ortsvorsteherin Gudrun Lewwe und alle anderen, die sich am Projekt „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen, wird es am 2. Juli spannend. Dann kommt die Jury des Dorfwettbewerbes nach Garlitz und sieht sich dort drei Stunden um.

Garlitz hat sich auf Kreisebene für den Landeswettbewerb qualifiziert und schließlich beim Landeswettbewerb die Zulassung für den Bundesentscheid erhalten. „An dem Tag haben wir die Möglichkeit uns zu präsentieren“, sagte Gudrun Lewwe den Gemeindevertretern. Bis dahin gebe es noch viel zu tun. Lewwe kündigte an, dass man sich zunächst in Gesprächen mit allen Akteuren abstimmen wolle.

Landrat macht Mut

Natürlich hofft Gudrun Lewwe auf Unterstützung aus dem ganzen Amt Nennhausen. Landrat Roger Lewandowski hat den Einwohnern aus Garlitz schon am Anfang des Jahres Mut für den BundeswettbewerbUnser Dorf hat Zukunft“ zugesprochen. „Der zweite Platz im Landeswettbewerb im vergangenen Jahr ist der verdiente Lohn für das Engagement der Garlitzerinnen und Garlitzer.“

Ortsvorsteherin Gudrun Lewwe  führte auch die Kreisjury durch das Dorf.  Quelle: Norbert Stein

Das Dorf mit seinen 402 Einwohnern zeige, was man in einer kleinen Gemeinde bewegen kann. „Dafür muss man zusammenstehen und Visionen haben“, sagte der Landrat im Beisein von Ortsvorsteherin Gudrun Lewwe, die mit dem Ortsbeirat die Wettbewerbsprojekte koordiniert. „Garlitz ist Inspiration und Vorbild für andere Dörfer und Gemeinschaften“, so Lewandowski. Mit dem Erfolg habe das Dorf nicht nur den eigenen Ort im Land bekannt gemacht. Auch der gesamte Landkreis Havelland profitiere davon. „Ich bin sicher: Garlitz wird uns beim Bundeswettbewerb bestens vertreten“, so Lewandowski.

Garlitz in der Zukunft

Grundlage für die Teilnahme am Wettbewerb ist auch ein Aktionsplan mit Aktivitäten und Vorhaben zur Entwicklung des Dorfes für den Zeitraum bis zum Jahr 2030. An der Debatte zum Aktionsplan beteiligten sich zahlreiche Einwohner. Mehrere Gruppen fanden sich zusammen und es wurde ein Plan entwickelt, mit dem man Garlitz auch noch im Jahr 2030 als interessantes Dorf präsentieren will, in dem es sich zu leben lohnt.

Dieser Plan ist nicht statisch. Bei der Sitzung der Gemeindevertreter am Dienstag in Möthlow hatte Gudrun Lewwe mitgeteilt, dass sich in Garlitz nun eine Arbeitsgruppe „Garlitz weckt Energie“ zusammengefunden habe. Hier werde auch über Energieversorgung und mögliche ökologisch sinnvolle Insellösungen gesprochen. „Interessant genug, um sich das alles mal anzuhören“, sagte Lewwe. Vielleicht interessiert es ja auch die Wettbewerbskommission.

Die Siegerehrung beim Kreiswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft im Jahr 2017. Quelle: Joachim Wilisch

Von Joachim Wilisch

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