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Nennhausen Wolsier erkämpft unter Flutlicht Platz 4
Lokales Havelland Nennhausen Wolsier erkämpft unter Flutlicht Platz 4
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18:07 20.09.2018
Das Team aus Wolsier erkämpfte sich mit einem tollen zweiten Lauf den 4. Platz beim Nachtaktivenpokal in Hohengöhren (Landkreis Stendal). Foto: Ingo Freihorst Quelle: Ingo Freihorst
Wolsier/Hohengöhren

Mit dieser Resonanz hatten die Gastgeber vom Förderverein der Hohengöhrener Feuerwehr nicht gerechnet: Immerhin 16 Männer- und vier Frauenmannschaften hatten sich diesmal zum Wettkampf unter Flutlicht angemeldet, zur Premiere im Vorjahr waren zwölf erschienen. Mit Wolsier und Kirchmöser waren auch zwei Teams aus Westbrandenburg darunter.

Wacker geschlagen

Das Team aus Wolsier schlug sich wacker, es landete mit einer Zeit von 29,13 Sekunden auf Platz 4. Beim ersten Lauf hatte das Team genau zehn Sekunden länger gebraucht. Die Wehr aus Kirchmöser war hingegen die einzige, welche noch mit einer TS8 aus der DDR startete – die 40,55 Sekunden reichten am Ende leider nur für Platz 13.

Peter Hackel vom gastgebenden Förderverein begrüßte Wettkämpfer und zahlreiche Gäste unter Flutlicht auf dem Sportplatz. Ein Dankeschön ging an alle Helfer, welche auch die Versorgung der zahlreichen Gäste absicherten, sowie an die Sponsoren. Sie hatten Sachpreise für die drei Erstplatzierten zur Verfügung gestellt: Unter anderem ein Spanferkel für den Sieger bei den Männern oder eine Fischplatte vom örtlichen Fischermeister für die schnellsten Frauen.

Besonderes Computerprogramm

Für die Wettkampfauswertung hatten sich die Gastgeber extra ein Computerprogramm schreiben lassen, so dass die Ergebnisse umgehend auf einer Leinwand zu lesen waren. Die Daten wurden von der Zieleinrichtung gleich an den PC übermittelt: Zehn Liter Wasser mussten im Behälter sein, dann wurde die Zeit gestoppt und eine Rundumleuchte ging an. Zur Sicherheit standen aber auch zwei Kampfrichter bereit und stoppten die Zeit per Hand.

Pokalverteidiger Miltern musste in diesem Jahr den Stendalern den Siegerplatz überlassen, diese konnten sich im zweiten Lauf nochmals um drei Sekunden auf 26,42 Sekunden verbessern. Miltern erkämpfte 27,33 Sekunden, auf dem dritten Platz landeten die Gastgeber mit 28,55 Sekunden.

Blinkende Schuhe

Die Frauen aus Hohengöhren ließen auch in diesem Jahr mit ihrer Zeit von 39,91 Sekunden nichts anbrennen und liefen den anderen drei Mannschaften mit sechs Sekunden Abstand davon – vielleicht halfen ihre blinkenden Schuhe dabei. Zweiter wurde hier Bindfelde mit 45,9 Sekunden.

Clou des Abends war Starter und Stadionsprecher Maik Mangelsdorf aus Fischbeck: Er kommentierte mit spitzer Zunge und Berliner Schnauze. „Rennen tun die, als ob et da hinten Freibier jibt“ hieß es zum Beispiel bei Neuermark-Lübars. Oder zu Borstel: „Man könnte denken, die ham jeübt.“ Und bei den Tangermünder Frauen: „Meine Fresse, die jeben sich richtig Mühe!“

Die Resonanz unter den Teams war durchweg positiv – man will sich 2019 wiedersehen!

Von Ingo Freihorst

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