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Havelland Touristiker starten neue Vermarktungsoffensive
Lokales Havelland Touristiker starten neue Vermarktungsoffensive
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18:39 17.01.2019
Die neue Faltkarte präsentieren die Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes und des Tourismusverbandes Havelland Johannes Funke (l.) und Matthias Kühn. Quelle: Jens Wegener
Havelland

Honig, Käse, Bier und Spargel sind nur einige von vielen Produkten „Made im Havelland“. Wo man die kaufen kann, lässt sich mit einem relativ hohen Zeitaufwand online recherchieren. Ab sofort geht es schneller.

Auf der am Freitag beginnenden Internationalen Grünen Woche in Berlin wird erstmals eine Faltkarte vorliegen, in der Hofläden, Verkaufsstellen, Wochenmärkte und gastronomische Einrichtungen im Reiseland Havelland verzeichnet sind, die regionale Produkte anbieten. „Reiseland Havelland deshalb, weil neben dem Landkreis Havelland auch Potsdam-Mittelmark, Brandenburg an der Havel sowie Teile von Oberhavel und Sachsen-Anhalt dazu gehören“, sagt der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Havelland Matthias Kühn.

Ausflüge zu Direktvermarktern

In einer Kooperation mit dem Kreisbauernverband Havelland unter Federführung der LAG Havelland und der LAG Fläming-Havel ist diese Karte entstanden. Johannes Funke, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes erklärt: „Das Besondere ist, dass der Gast auf dieser Karte gleichzeitig Ausflugstouren angeboten bekommt, wie er wann und wohin fahren kann, um bei Direktvermarktern oder landwirtschaftlichen Betrieben sich die Waren oder die Produktion anzusehen und zu kaufen.“

Mehrere Radtouren werden empfohlen

Drei Radtouren und eine Autotour sind auf der Faltkarte näher beschrieben. Zum Beispiel eine über 33 Kilometer auf dem Havel-Radweg von Pritzerbe über Milow bis Rathenow. „Dabei steht der Charme des Naturparks Westhavelland im Mittelpunkt. Wir wollen ihn bekannter machen“, sagt Ilona Langgemach vom Vorstand der LAG Havelland. In Milow kann dazu eine Ausstellung besichtigt werden.

Über 34 Kilometer geht die zweite Tour rund um den Beetzsee. Eher durch das nördliche Havelland führt die empfohlene kulinarische Autotour von Brieselang, über Kremmen, Linum, Friesack, Rhinow, Rathenow, Möthlow und Nauen.

Informationen auf der Karte

Etwa 45 Hofläden mit ländlichen Produkten sind auf der Faltkarte verzeichnet.

Dazu gehören unter anderem: „Nudel & Co“ in Dallgow-Döberitz, Fischerei Schröder in Strohdehne, die Havelländische Hofkäserei in Garlitz, die Imkerei im Havelbogen in Krützkow, die Beelitzer Frischerei, „Der Laden“ auf dem Alpakahof in Ketzin/Havel, die Stutenmilchfarm in Bredow und der Kräutergarten in Kloster Lehnin.

Wochenmärkte gibt es acht: in Bad Belzig, in Brandenburg an der Havel, Falkensee, Friesack, Havelberg, Potsdam, Premnitz und Werder/Havel.

Auch drei Milchtankstellen sind erwähnt: in Schwante, im Beetzseecenter in Brandenburg an der Havel und auf dem Biohof „Zum Mühlenberg“ in Damsdorf.

„Entlang dieser Strecke findet man viele Imker, Betriebe, die Fleisch und Wurst, Gemüse oder Spargel direkt in Hofläden anbieten“, erklärt Funke. Und wer irgendwo auf einer Route anhalten und übernachten will, findet auch diese Möglichkeiten auf der Karte.

Die Karte gibt es am Havelland-Stand in Halle 21 a

Eingezeichnet sind zudem der Havelland-Radweg, die „Tour Brandenburg“ sowie die „Fontane-Radroute“. Zu den Informationen gehören auch die genauen Anschriften, Telefonnummern, Öffnungszeiten und Mail-Adressen der Anbieter. „Es wurden alle entsprechenden Firmen im Vorfeld von den LAG-Mitarbeitern angeschrieben – und die Resonanz war riesig. Nur wenige Anbieter wollten nicht auf die Karte“, so Matthias Kühn. Das Erscheinen auf der Faltkarte ist für die Anbieter kostenfrei, weil sie mit Fördermitteln finanziert wurde.

Die Karte ist ab Freitag am Havelland-Stand in der Halle 21 a verfügbar. Wer nicht zur Grünen Woche kommt, kann sich ein Exemplar auch in einer örtlichen Touristinformation kostenfrei abholen oder die Datei von der Homepage des Tourismusverbandes Havelland runterladen.

Von Jens Wegener

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