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Havelland Neue Traubeneichen für den Schlosspark
Lokales Havelland Neue Traubeneichen für den Schlosspark
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10:30 28.03.2015
Revierförster Frank Wilke pflanzt mit Antonia Schubert und Jacob Hermansen eine Traubeneiche. Quelle: N. Stein
Nennhausen

Gepflanzt werden die Bäume in ihrer herangewachsenen Tiefe. Gut zu erkennen an der bräunlichen Erdfärbung am Stiel über der Wurzel, hatte zuvor Revierförster Frank Wilke erklärt. Die Erde um den jungen Baum treten die Schüler fest. Nun setzten sie noch zwei Pfähle daneben, an der später Forstarbeiter eine Draht hose befestigen, die den jungen Baum vor Wildverbiss schützt.

Für alle 38 Schüler der sechsten Klassen der Fouqué-Grundschule stand in dieser Woche Bäume pflanzen auf dem Stundenplan. Eine vierjährige Tradition im Schlosspark von Nennhausen, für Schüler der sechsten Klasse zum Abschluss ihrer Grundschulzeit. „Nach den Sommerferien geht ihr auf verschiedene Schulen in Rathenow oder Friesack. Wenn ihr später einmal wieder nach Nennhausen kommt und durch den Schlosspark spaziert, werden euch die Traubeneichen an eure Grundschulzeit erinnern“, sagte Frank Wilke den Mädchen und Jungen in der Nähe des Larsberges am Rande des Schlossparkes, wo sie am Mittwoch „ihre“ 20 Bäume pflanzten für eine Allee.

Der Revierförster ist Ideengeber und Initiator der Baumpflanzaktion. Seines Wissens ist die Fouqué-Grundschule die einzige Grundschule im Land Brandenburg, von der sich Sechsklässler auf diese Weise verabschieden.

„Bäume sind etwas für Generationen“, sagte der Revierförster. Auch noch ihre Kinder und Enkelkinder werden sie zu den von ihnen gepflanzten Bäumen führen können. Frank Wilke erklärte den Schülern auch, dass sie mit der Traubeneiche eine für den Schlosspark typische Baumart pflanzten und damit auch etwas für dessen historischen Erhalt beitragen.

Von Norbert Stein

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