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Havelland Neuer Horst für Storch in Friesack gebaut
Lokales Havelland Neuer Horst für Storch in Friesack gebaut
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00:01 03.03.2015
Dieter Stark (Mitte) zeigte seinen Nachfolgern Claudia Jörg (r.) und Carsten Horst (l.) am Wochenende, worauf es beim Bau eines Storchenheims (auch Horst genannt) ankommt. Quelle: Susanne Grimm
Friesack

Sie können bis zu zwei Meter hoch werden, 1000 Kilogramm wiegen und Goldringe oder alte Zigarettenschachteln aus DDR-Zeiten beherbergen – Storchennester, die Dieter Stark betreut. Am Sonnabend, seinem letzten Tag als amtierender Storchenvater des Osthavellandes, begab sich der 78-Jährige auf besondere Nest-Mission: In Friesack zeigte er seinen Nachfolgern Claudia Jörg und Carsten Horst, wie ein Storchennest entsteht. 

Seit 4.30 Uhr war er auf den Beinen. Utensilien für sein 82. Nest in Eigenbau hatte er bereitgelegt: Zangen, Scheren, Schraubenzieher, Draht und Handschuhe. „Er meint, er ist nicht aufgeregt. Doch ich kenne meinen Mann. Wenn es um den Storch geht, ist er Feuer und Flamme“, sagte Starks Frau Ursula, die ebenfalls zur Flecht-Aktion auf dem Grundstück von Karsten und Evelyne Grimm in der Klessener Straße anrückte. Mehr als 500 Weidenruten flochten die Storchenliebhaber in ein speziell präpariertes Wagenrad. An das hatte Karsten Grimm mit seinem Bruder Ronald einige Tage zuvor nach einer Skizze samt Miniatur-Modell verschiedene Halterungen geschweißt, um es auf den neuen Masten zu stecken. Den spendierte die Firma Eon-Edis. Die Ruten wurden durch die Radspeichen gefädelt und mit Draht in Bündeln fixiert. Den etwa 40 Zentimeter hohen Rand des 1,40 Meter breiten Nestes zierten die Baumeister zum Schluss mit Kalk-Spritzern. „Die sehen aus wie Storchenkot. Das macht das Nest für potenzielle Mieter besonders attraktiv“, erklärte Claudia Jörg
Ein Sturm Anfang Januar hatte in Friesack den maroden Masten samt altem Nest umgepustet. Der hatte seit knapp zehn Jahren gestanden. 

von Susanne Grimm

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