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Havelland Neues Bio-Café im GVZ
Lokales Havelland Neues Bio-Café im GVZ
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07:28 17.11.2017
Ab sofort gibt es im Biobackhaus in Wustermark die Möglichkeit, einzukaufen, zu essen und einen Kaffee zu trinken.
Ab sofort gibt es im Biobackhaus in Wustermark die Möglichkeit, einzukaufen, zu essen und einen Kaffee zu trinken. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Ab heute gibt es wieder ein Café im Güterverkehrszentrum Wustermark. „Frische Brötchen, Kuchen und Brot, dazu warme Snacks und die eine oder andere Sache für die vielen Trucker bieten wir an“, sagt Stefan Buschek, Verkaufsleiter von Biobackhaus und ergänzt: „Alles bio, natürlich auch der Kaffee.“ Etwa 50 Plätze innen hat das neue Café in der Leipziger Straße, im nächsten Jahr werden Sitzplätze außen hinzukommen.

Die ehemals in Falkensee beheimatete Biobäckerei ist zu Pfingsten aus der Gartenstadt ins GVZ Wustermark umgezogen, weil die Produktionsstätte in Falkensee zu klein geworden war. In Wustermark erwarb Biobackhaus ein drei Hektar großes Areal des einstigen „Havelbäckers“, später „Lila Bäcker“, der 2014 Insolvenz angemeldet hatte. Anschließend begann Biobackhaus am neuen Standort alle Waren zu produzieren, aber das ehemalige Café des Havelbäckers blieb geschlossen.

„Wir haben uns zunächst auf den Neustart konzentriert und dann entschieden, einen Laden mit Café hier zu eröffnen“, sagt Stefan Buschek. Natürlich habe dabei eine Rolle gespielt, dass viele Firmen im GVZ keine eigene Küche haben, so dass sich die Mitarbeiter in den Pausen bei Biobackhaus versorgen können. „Wir bieten eine Oase zum Genießen und Ausruhen.“ Mehr als 3500 Menschen arbeiten derzeit im GVZ, dazu kommen die vielen Lkw-Fahrer, die täglich im Gewerbegebiet unterwegs sind. Aber auch auf die Wustermarker und Kunden aus der näheren Umgebung setzt Biobackhaus, vor allem wenn samstags und sonntags von 7 bis 13 Uhr frische Biowaren zu haben sind.

Zu den etwa 60 Beschäftigten in Produktion und Verwaltung bei Biobackhaus sind mit der Eröffnung des Cafés sechs neue Kollegen hinzugekommen. Die Investitionssumme für den Umbau des Cafés lag bei etwa 100 000 Euro, so Stefan Buschek. Geöffnet ist wochentags von 6 bis 18 Uhr und an den Wochenenden vormittags.

1992 hatte das Biobackhaus einen Bäckereibetrieb in Falkensee – zu DDR-Zeiten ein Teil des VEB Backwarenkombinats Nauen – übernommen, nachdem der Berliner Standort zu eng geworden war. Das Biobackhaus betreibt neun Filialen in Berlin sowie Läden in Potsdam und Falkensee. Letzter Verkaufssandort in soll perspektivisch vergrößert werden, sagt Buschek. Einen Zeitplan gibt es noch nicht.

Von Jens Wegener