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Havelland Noch viel Arbeit am Fliegerpark
Lokales Havelland Noch viel Arbeit am Fliegerpark
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09:53 14.02.2015
Ein Steppengleiter – ein schwebendes Beet am Gollenberg. Quelle: N. Stein
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Stölln

Frank Schröder sorgt für Aufklärung. „Auch in Stölln liegen alle Arbeiten im Plan, werden rechtzeitig begonnen und abgeschlossen“, sagt Schröder, der der Leiter für Planung und Technische Durchführung beim Buga-Zweckverband ist. Derzeit würden Cargoboxen für eine Kakteenaustellung vorbereitet, das Leitsytem für den Fliegerpark erstellt und andere Arbeiten erledigt.

Alle temporären Ausstattungen und „fliegenden Bauten“ wie Bühnendach, Bühne, Kasse, WC, Sonnensegel und Frühjahrsbepflanzung erfolgen Schröder zufolge im März. Wenn die ersten Buga-Besucher auf den Gollenberg kommen, wird auch hinter dem Eingang das erste Stück vom Gollenberg ordentlich hergerichtet sein, ist sich der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann sicher. Baufahrzeuge haben wegen der feuchten Witterung ziemlich tiefe Spuren hinterlassen, mit deren Beseitigung aber schon begonnen wurde.

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Genau wie Schröder sieht auch Aasmann für einen rechtzeitigen Abschluss der Arbeiten in Stölln keine Probleme. „Auch wenn der letzte Handschlag vielleicht erst kurz vor der Eröffnung erledigt wird“, so der Amtsdirektor.

Im Wesentlichen abgeschlossen sind im Fliegerpark die Arbeiten für die Gangway, einen Holzsteg, der über 1,4 Hektar Trockenrasen führt. Der Holzsteg ist 800 Meter lang und führt als Rundweg über das Gelände. Die Wegführung ermöglicht unverwechselbare Ausblicke auf die umliegende Landschaft, den neu angelegten Spielplatz und auf die Lady Agnes, deren Umfeld mit einem ellipsenförmigen Weg bereits im Sommer 2014 neu gestaltet wurde.

Akzentuiert wird die Gangway aus Kiefernholz durch sogenannte Steppengleiter – Pflanzenbeete, die in zirka 80 Zentimeter Höhe über dem Boden zu schweben scheinen. Die Steppengleiter gibt es in drei unterschiedlichen Größen, 12, 20 und 35 Quadratmeter. Sechs Gruppen wurden über das Gelände verteilt und werden von April bis Oktober zum erblühen gebracht.

Neben der Lady Agnes aufgestellt ist eine gläserner Halle, als „Airport Stölln“. Genutzt wird die sich ins Landschaftsbild einpassende Halle für Ausstellungen, „Grünes Klassenzimmer“ und Gastronomie. Dafür muss der „Airport Stölln“ noch ausgestattet werden.

Von Norbert Stein

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