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Havelland Offene Jugendarbeit soll fortgesetzt werden
Lokales Havelland Offene Jugendarbeit soll fortgesetzt werden
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09:03 24.09.2019
Das Freizeithaus Mühle in Rathenow profitiert von dem Kreisprogramm, das zur Disposition steht. Quelle: Christin Schmidt
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Havelland

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zur Kreistagssitzung am kommenden Montag eingereicht. Er hat zum Ziel, dass es am Kreisprogramm zur Offenen Jugendarbeit keine Änderungen geben soll. Ebenso sollen die Inhaber von so genannten PKR-Stellen in der Vergütung dem Tarifvertrag angeglichen werden.

Ab 2020 nicht mehr vorgesehen

Zur Erinnerung: Mit einem Schreiben teilte Sozialdezernent Wolfgang Gall den kreisangehörigen Ämtern, Städten und Gemeinden sowie den freien Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit, dass aufgrund steigender Aufwendungen insbesondere im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung die Finanzierung des kreiseigenen Förderprogramms Offene Jugendarbeit im Jahr 2020 nicht mehr vorgesehen ist.

Vielfalt der Träger

Ebenso seien Stellen aus dem PKR-Stellenprogramm von dieser Kürzung betroffen. „Diese Planung ist inakzeptabel und unverantwortlich“, heißt es in dem Antrag, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorlegt. In der Richtlinie zum Förderprogramm werde ein erhöhter Fachkräftebedarf in der offenen Jugendarbeit im Landkreis Havelland festgestellt und es gebe Hinweise, wie wichtig die Vielfalt freier Träger bei den Leistungen in der Jugendhilfe sei.

Wichtig gerade jetzt

Diesen Bedarf gebe es weiterhin. „Offene Jugendarbeit darf nicht in Zeiten knapper Kassen unter finanziellen Druck geraten“, heißt es in dem Antrag wörtlich. Ein Grundprinzip in der offenen Jugendarbeit sei die außerschulische Bildungsarbeit nicht nur für benachteiligte, sondern für alle Kinder und Jugendlichen. Sie trage zur Persönlichkeitsbildung und Demokratieverständnis bei. Die Bündnisgrünen: „Dies ist umso wichtiger in Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz“

Fachkräfte ermutigen

Die Aufgaben und Angebote der offenen Jugendarbeit seien vielfältig und betreffen den Kinderschutz sowie Präventionsarbeit im Bereich Gewalt, Rechtsextremismus oder Drogen. „Kreative Projekte, die Entwicklung von Zukunftsprojekten, aber auch Angebote für die Schulferien, Freizeitgestaltung und internationale Jugendbegegnungen werden durch die eingestellten Fachkräfte ermöglicht.“

Keine Sparzwänge

Das solle gewürdigt und nicht den Sparzwängen unterworfen werden. Zudem benötigen die Trägern der offenen Jugendarbeit Planungssicherheit. Wie schwer es ist, Fachkräfte zu gewinnen und diese zu halten, sei allseits bekannt. Um für Fachkräfte die offene Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Have!land attraktiv zu gestalten, solle die beabsichtigte Angleichung der Personalkosten an den Tarif im öffentlichen Dienst weiter umgesetzt werden.

Von Joachim Wilisch

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