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Havelland Optikstudiengang „eine Chance für Rathenow“
Lokales Havelland Optikstudiengang „eine Chance für Rathenow“
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14:49 04.05.2017
Justus Eichstädt bei seinem Vortrag für den Optik-Verein in Rathenow.
Justus Eichstädt bei seinem Vortrag für den Optik-Verein in Rathenow. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Justus Eichstädt, Gründungsprofessor des neuen Studiengangs Augenoptik/Optische Gerätetechnik an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), hat dem Rathenower Optik-Verein ein Angebot zur umfassenden Zusammenarbeit gemacht. Zum 1. März ins Amt berufen, war er Dienstagabend zu Gast auf einer Mitgliederversammlung des Vereins, der sich der Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow verschrieben hat. Eichstädt stellte sich selbst und das Studium, dessen erster Jahrgang im September begann, kurz vor und ging dann aber bald zu den Möglichkeiten über, wie der Verein, das Optik-Industrie-Museum und die Unternehmen der Stadt von der THB und ihren neuen Optik-Studenten profitieren könnten.

„Dieser Studiengang ist eine Chance für Rathenow“

„Dieser Studiengang ist eine Chance für Rathenow“, sagte Justus Eichstädt. Es gebe die Möglichkeit, in der Stadt technologische Impulse zu setzen. Er sei bereit, die Unternehmen bei Projekten der Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Es sei vorgesehen, dass die Studenten ihr 5. Semester in einem Betrieb verbringen. Sie könnten auch ihre Abschlussarbeit in einem der Rathenower Betriebe verfassen. Es bestehe die Chance, für Unternehmen der Branche an der THB bedarfsgerecht Personal auszubilden.

Das Optik-Industrie-Museum sei didaktisch sehr gut aufgebaut, befand Justus Eichstädt: „Da können unsere Studenten einiges lernen.“ Es sei denkbar, dass Studenten ein Forschungsprojekt oder ihre Abschlussarbeit mit dem Optik-Verein erledigen, dort sei viel Kompetenz versammelt. Er bot dem Verein an, einmal die TH zu besuchen, was dankbar angenommen wurde. Dessen Vorsitzende Bettina Götze resümierte: „Das ist Qualitätssprung – wir sollten diese Kontakte stark ausbauen“.

Von Bernd Geske