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Havelland Seniorenrat im Wahlkampfstrudel
Lokales Havelland Seniorenrat im Wahlkampfstrudel
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18:29 13.02.2014
Quelle: dpa
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Wustermark

Bis zum 24. Februar können die Parteien und die Wustermarker Wählergemeinschaft entsprechend ihrer Sitzanzahl in der Gemeindevertretung eigene Kandidaten benennen.

Der Wustermarker Seniorenrat ist mitten drin im Wahlkampfstrudel. "Obwohl wir genau das nie wollten, und wir von Anfang an die Politik aus unserer Arbeit rausgehalten haben", betonte Elke Schiller, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenrates. Doch genau das glaubt vor allem die Fraktionsgemeinschaft aus SPD und CDU nicht. Sie befürchtet, dass die Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG) ihre "Vormachtstellung im Seniorenrat im bevorstehenden Wahlkampf ausnutzt", wie Oliver Kreuels aus der Fraktionsgemeinschaft SPD/CDU meinte.

Drei von acht Mitgliedern des Seniorenrates gehören der WWG an: Vorsitzende Regina-Maria Schöne, Stellvertreterin Elke Schiller sowie Harald Schöne. Die beiden Letztgenannten sind zudem auch Gemeindevertreter. Soweit die Fakten.

Allerdings hat vor gut fünf Jahren, als der Wustermarker Seniorenrat gegründet wurde, niemand nach Zugehörigkeiten zu Parteien oder Gruppierungen gefragt. Elke Schiller: "Seit 2008 arbeiten wir für die Senioren in Wustermark und in den Ortsteilen und nicht für Parteien. Warum haben SPD und CDU damals nicht ihre Kandidaten vorgeschlagen?", fragte sie.

Auch die Fraktion der Linken äußert Kritik an der jetzt vorgelegten Namensliste für den Seniorenrat, der künftig Seniorenbeirat heißen soll. Tobias Bank: "Wir sind mit der Arbeit des bisherigen Gremiums zufrieden. Uns ärgert, dass wir keine Frist bekamen, um eigene Leute vorzuschlagen."

Das wird jetzt geschehen. Die Linke darf zwei, die WWG drei sowie die Fraktionsgemeinschaft SPD/CDU fünf Leute benennen. Unklar ist, was aus den derzeitigen fünf parteilosen Seniorenratsmitgliedern wird, denn dem künftigem Gremium sollen maximal zehn Leute angehören. "Wir suchen nach einer Lösung, dass sie weiter mitarbeiten können", sagt Regina-Maria Schöne.

Von Jens Wegener

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