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Premnitz Diakonie mit guter Bilanz am neuen Ort
Lokales Havelland Premnitz Diakonie mit guter Bilanz am neuen Ort
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12:32 20.12.2018
In der Tagespflege der Diakonie in Premnitz gehört die tägliche Zeitungsschau immer dazu. Ute Bohnsack liest vor aus der MAZ. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Das erste komplette Jahr geht zu Ende, in dem der Premnitzer Bereich der Diakonie Havelland sich am neuen Standort in der ehemaligen Kita „Kinderstadt“ an der Friedrich-Engels-Straße befindet. Der Wohlfahrtsverband hatte das schon etwas länger leer stehende Gebäude umfassend restaurieren und modernisieren lassen, um dort ab Juli 2017 sein neues Diakonisch-Medizinisches Zentrum (Diamed) schrittweise aufzubauen und beziehen zu lassen. Guido Panschuk, Geschäftsführer der Diakonie Havelland, hat am Ende des Jahres 2018 eine sehr positive Bilanz gezogen.

„Es freut mich sehr, dass das Interesse an unseren Einrichtungen so groß ist“, teilt er mit. Die Tagespflege „Abendrot“ habe als letzte Einheit erst im Januar dieses Jahres vom alten Pfarrhaus hierher umziehen können, berichtet er. Und sie sei von der Auslastung her am neuen Standort damals tatsächlich in ein kleines Tal gekommen. Dieses Tal ist jetzt aber schon lange durchschritten, berichtet Guido Panschuk. Maximal 15 Tagesgäste dürften dort täglich betreut werden. Alle Plätze seien ausgelastet und seit dem Sommer gebe es sogar eine Warteliste.

Die frühere Kita „Kinderstadt“ ist ein Schmuckstück geworden. Quelle: Bernd Geske

Im Unterschied zum etwas beengten alten Pfarrhaus gebe es jetzt am neuen Standort viel mehr Platz, sagt der Geschäftsführer. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich sehr viel Mühe gegeben, alles bestmöglich einzurichten. Das Angebot in der Tagespflege sei vielfältig. Sie sei von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.30 bis 15.30 Uhr geöffnet. Viele Gäste würden zu Hause abgeholt und später wieder zurück gebracht. Am Montagnachmittag hat es zusammen mit Angehörigen eine Adventsfeier gegeben.

Die Begegnungsstätte der Diakonie hatte im alten Pfarrhaus nur einen kleinen Raum, den sie sich zeitweise mit der Tagespflege teilen musste. Im Diamed-Zentrum steht ein großer Raum zur Verfügung, der mit einer Scheibewand geteilt werden kann. Schon bald war das Interesse aber so groß, dass die Schiebewand immer offen blieb. Von Montag bis Mittwoch ist von 13.30 bis 17 Uhr in der Begegnungsstätte Betrieb. Handarbeit, Rommé und Würfeln stehen oft auf dem Programm. Kaffee und Kuchen gibt es immer. Bis zu 30 Frauen kommen dort hin.

Pflegedienst betreut 250 Menschen

Der ambulante Pflegedienst, Diakonie-Station genannt, betreut einschließlich Essen auf Rädern rund 250 ältere Menschen in Premnitz und Umgebung. „Wir haben mehr Anfragen, als wir bewältigen können“, sagt Guido Panschuk. Seit dem 1. Oktober habe die Diakonie zudem ein neues Angebot. Sie habe die Betreuung einer Wohngruppe in der Straße der Freundschaft übernommen. Somit ist das Personal der Diakonie auf nunmehr 68 Beschäftigte gewachsen.

In der linken Seite des großen Gebäudes sind die Dienstleister aus dem Bereich der Medizin zu finden. Das sind ein Allgemeinmediziner, die Liebig-Apotheke, eine chirurgische Praxis, ein Psychotherapeut und nicht zuletzt eine Fußpflege. „Wir haben ein schönes Miteinander hier“, resümiert Guido Panschuk. Die erste Zeit am neuen Standort habe gezeigt, dass es sinnhaft gewesen sei, eine Konstellation wie die jetzige zu planen. Das mache vieles einfacher.

Räume für eine Praxis sind noch frei

Noch immer sind Räumlichkeiten für eine weitere Praxis oder eine andere geeignete Nutzung frei, wie es von Anfang an war, bestätigt der Geschäftsführer. Das Ziel sei immer noch, eine weitere medizinische Einrichtung als Mieter zu finden. Das sei aber schwieriger als gedacht, gibt der Geschäftsführer zu. Er bestätigt aber die Vermutung, dass es den Wohlfahrtsverband nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt, wenn er die eine noch verbleibende Einheit im Hause nicht so schnell vermieten kann.

Von Bernd Geske

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