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Premnitz Feuerwehr hat drei Einsätze in 18 Stunden
Lokales Havelland Premnitz Feuerwehr hat drei Einsätze in 18 Stunden
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12:26 26.07.2018
Nahe der Wolprylastraße hat die Premnitzer Feuerwehr einen Waldbrand auf einer Fläche von 330 Quadratmetern gelöscht. Quelle: Feuerwehr Premnitz
Premnitz

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Premnitz haben am Dienstag und Mittwoch drei Einsätze innerhalb eines Zeitraums von weniger als 24 Stunden gehabt. Wie die Feuerwehr berichtet, begann es mit dem aufwendigsten Einsatz, als am Dienstag um 18.42 Uhr ein Waldbrand gemeldet wurde.

Ein sechsjähriger Junge hatte an diesem Abend seinen Vater bei einer Fahrradtour auf die Flammen aufmerksam gemacht. Es brannte am Rand eines Waldstückes an der Wolprylastraße in der Nähe zum Ortsausgang von Premnitz.

Tanklöschfahrzeug trifft zuerst ein

Der Vater des Jungen wählte umgehend die Notrufnummer. Wenige Minuten später erreichte der Alarm die Premnitzer Feuerwehr. Die Einsatzkräfte das Tanklöschfahrzeuges, das zuerst eingetroffen war, begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Wie die Feuerwehr berichtet, setzten sie einen Schnellangriffsschlauch ein. Durch das schnelle Handeln konnten die Feuerwehrleute verhindern, dass die Flammen sich in den Wald hinein ausbreiten konnten. Kurz nach dem Tanklöschfahrzeug traf ein Löschgruppenfahrzeug der Premnitzer Feuerwehr mit weiteren Einsatzkräften am Brandort ein.

Wie die Feuerwehr berichtet, hatte der Brand in seiner größten Ausdehnung eine Waldfläche von rund 330 Quadratmetern erreicht. Rund 24 000 Liter Wasser seien eingesetzt worden, um den Waldbrand zu löschen. Im Einsatz waren ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/24-Tr und ein Löschgruppenfahrzeug LF 20/16.

Katze: Vorderteil drinnen, Hinterteil draußen

Am Mittwochmorgen um 7.11 Uhr ging bei der Premnitzer Feuerwehr ein eher ungewöhnlicher Notruf ein. Mitgeteilt wurde, ein Tier befinde sich in Not. Wie sich am Einsatzort für die Rettungskräfte zeigte, steckte eine Katze im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in einem angekippten Fenster fest.

Die Katze hatte vermutlich versucht, von außen ins Innere zu gelangen. Ihr Kopf und der Vorderteil befanden sich innen, ihr Hinterteil war draußen. Einschlägige Untersuchungen haben festgestellt, dass derart angekippte Fenster eine häufige Ursache dafür sind, dass Katzen sich verletzen oder bei längere Zeit ausbleibender Hilfe auch zu Tode kommen.

Wie die Premnitzer Feuerwehr berichtet, war dieser Fall eine Sache für den Trupp des Hubrettungsfahrzeuges. Mit dem Teleskopgelenkmast wurde ein Feuerwehrmann nahe ans Fenster herangebracht. Schon nach sechs Minuten hatte er die Katze aus ihrer Zwangslage befreit. Er übergab sie einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

Fehlalarm durch Stromausfall

Wie die Feuerwehr berichtet, erreichte sie um 11.26 Uhr der bereits dritte Notruf innerhalb von weniger als 24 Stunden. Die Brandmeldeanlage eines Betriebes im Industriepark war angesprungen. Wie sich vor Ort herausstellte, war das passiert, weil es dort einen Stromausfall gab. Die Feuerwehrleute erkundeten die Lage und stellten den Brandmelder wieder zurück. Nach 26 Minuten war der Einsatz beendet.

Von Bernd Geske

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