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Premnitz Hilfspakete sind gut in Zsobok angekommen
Lokales Havelland Premnitz Hilfspakete sind gut in Zsobok angekommen
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14:37 29.04.2019
Steffen Ebner aus Döberitz (rechts) beim Ausladen der Hilfspakete am Kinderheim in Zsobok. Quelle: privat
Premnitz/Zsobok

Gute Nachrichten aus Rumänien. Der Transport mit Hilfsgütern, den die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz auf die Reise geschickt hat, ist am Sonntagnachmittag wohlbehalten am Kinderheim des rumänischen Dorfes Zsobok eingetroffen. Der Döberitzer Steffen Ebner, der zusammen mit seiner Frau den 7,5-Tonnen-Laster dorthin gefahren hat, gab die Vollzugsmeldung durch.

„Nach insgesamt 23 Stunden Fahrt, 1381 Kilometern Straße und der Überwindung von zirka 2000 Höhenmetern sind wir gut angekommen“, schreibt Steffen Ebner. „Die Freude hier war riesig und in kurzer Zeit war das Auto ausgepackt.“

Einige Heimbewohner, die beim Ausladen in Zsobok geholfen haben. Quelle: privat

Frühmorgens am Sonnabend, dem 27. April, war der Laster in Premnitz losgefahren. 415 Hilfspakete, fünf Fahrräder und eine Kinderküche mit Zubehör waren auf die Reise ins Apfeltal gegangen. Die Menge der diesmal gesammelten Hilfspakete lag also nur minimal unter der bislang größten Menge. Im Jahr 2018 waren 420 Spendenpakete auf die Reise gegangen.

„Ein großes und herzliches Dankeschön geht an alle Unterstützer und Helfer“, schreibt Steffen Ebner. Ohne sie wäre die Aktion nicht möglich gewesen.

Reisebericht am 4. Mai

Wie bei den letzten zwei Fahrten in den beiden Vorjahren soll auch diesmal für alle Interessierten zeitnah über die Fahrt nach Zsobok berichtet werden. Bereits am Sonnabend, dem 4. Mai, soll es um 16Uhr im Gemeindezentrum „Arche“ der Kirchengemeinde Premnitz die große Auswertung geben.

Alle Gäste seien bei dieser Gelegenheit dazu eingeladen, gemeinsam Brot und verschiedene andere Leckereien aus Zsobok zu probieren, teilt Steffen Ebner mit. Er und seine Frau würden über die neusten Entwicklungen im Kinderheim Zsobok berichten. Alle Interessierten, ob Unterstützer, Helfer oder Neuling, seien herzlich willkommen.

Ursprung im Jahr 1991

Bereits 1991 hatte der Nennhausener Pfarrer Matthias Albrecht im Westhavelland eine große Hilfsaktion für das ganze Dorf Zsobok auf die Beine gestellt. Der kleine Ort, in dem Angehörige der ungarischen Minderheit in Rumänien leben, schien dem Untergang geweiht zu sein. Nachdem Matthias Albrecht fortgegangen war, schlief 2005 die Hilfsaktion ein.

Auf Betreiben des Premnitzers Rudolf Panschuk rief die Kirchengemeinde Premnitz 2013 die Hilfsaktion wieder ins Leben. Ziel der Unterstützung sollte fortan nur noch das Kinderheim sein.

Von Bernd Geske

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