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Premnitz Kreismeisterschaften der Feuerwehren
Lokales Havelland Premnitz Kreismeisterschaften der Feuerwehren
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15:07 02.09.2018
Rasante Wettkampfläufe und schnelle Feuerwehrleute sahen die Zuschauer bei den Kreismeisterschaften in Premnitz. Quelle: Norbert Stein
Premnitz

Sie haben viel geleistet. Feuerwehrleute aus dem Havelland waren beim großen Waldbrand bei Treuenbrietzen im Einsatz, halfen bei der Evakuierung eines Kinderheims in Rathenow, löschten Brände, retteten Menschen aus Gefahren und holten Verletzte aus Unfallfahrzeugen. Am Samstag bewiesen sie erneut Einsatzbereitschaft. In Premnitz auf dem Sportplatz ermittelten sie ihre besten Teams im Feuerwehrsport. Die Freiwillige Feuerwehr Premnitz war Gastgeber für die Kreismeisterschaften im Löschangriff nass.

In Premnitz gingen bei den Kreismeisterschaften der Feuerwehren sechs Frauen- und 13 Männermannschaften an den Start.

 

Bei Stadt-, Amts- und Gemeindeausscheiden hatten sich die besten Mannschaften qualifiziert. Insgesamt gingen am Samstag sechs Frauenmannschaften und 13 Männermannschaften auf die Wettkampfbahn.

Daniel Weber, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, eröffnete die Meisterschaften und dankte zunächst noch einmal den Feuerwehrleuten für die in den letzten Wochen gezeigte Einsatzbereitschaft. Später sagte Weber, er habe auch Verständnis, dass das Teilnehmerfeld nicht ganz vollständig ist, weil einige Ortsfeuerwehren ihren Kameraden ein freies Wochenende gewährten. So hatte Priort seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.

Spannende und faire Wettkämpfe

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und der Premnitzer Bürgermeister Ralf Tebling wünschen den teilnehmenden Mannschaften spannende und faire Wettkämpfe. So sollte es dann auch werden auf der 100 Meter langen Wettkampfbahn, an deren Ende die Mannschaften mit jeweils zwei Strahlrohren durch eine kleine Öffnung zehn Liter Wasser in einen Behälter spritzen mussten, um den Lauf erfolgreich zu beenden.

Jede Mannschaft hatte zwei Läufe. Die beste Zeit kam in die Wertung. Die Entscheidung bei den Männern war an Spannung kaum zu übertreffen. Gülpe legte gleich zum Auftakt mit 25,37 Sekunden eine Zeit vor, die im ersten Lauf von keiner anderen Mannschaft unterboten wurde. Titelverteidiger Wolsier schaffte aber dann im zweiten Lauf exakt die gleiche Zeit.

Pokal bleibt endgültig in Wolsier

Die Wettkampfleitung tagte und entschied, Gülpe und Wolsier in einem zusätzlichen Entscheidungslauf den Kreismeister ermitteln zu lassen. Gülpe legte 27, 88 Sekunden vor. Wolsier war schneller und sicherte sich in einer Zeit von 23,83 Sekunden zum dritten Mal in Reihenfolge den Kreismeistertitel. Damit bleibt der überreiche Kreismeisterpokal endgültig in Wolsier. Platz 3 bei den Männern belegte Selbelang (28,63).

Zuvor hatten die Selbelanger schon ihre Frauenmannschaft bejubelt, die in einer Zeit von 33,55 Sekunden den Kreismeistertitel 2018 in das Amt Friesack holten. Die Frauen aus Wagenitz wurden Vizemeister vor Wolsier.

Zwei Premnitzer mussten ins Wasser

Premnitz war ein guter Gastgeber. „Wir wollten die Kreismeisterschaft und haben sie bekommen“, freuten sich Stadtbrandmeister Olaf Thiem und Ortswehrführer Holger Willing. Ihre Männermannschaft belegte einen Mittelplatz. Nach ihrem Lauf warfen die Premnitzer Männer ihre Mannschaftskameraden Reiner Cunalus und Denny Krümmling in ein Wasserbecken. So ist es Tradition bei der Feuerwehr für Kameraden mit besonderen Verdiensten.

Die Kreismeisterschaft war für Reiner Cunalus nach 30 Wettkampfjahren und Denny Krümmling nach 27 Jahren Löschangriff nass der letzte sportliche Feuerwehrlauf. „Nun sollen die Jüngeren für Premnitz laufen. Wir haben guten Nachwuchs für die Mannschaft“, sagten sie nach ihrem unfreiwilligen Wasserbad, aber mit der Versicherung: „Bei der Feuerwehr machen wir aber weiter mit.“

Von Norbert Stein

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