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Premnitz Kulturhaus Liebigstraße nach Umbau neu eröffnet
Lokales Havelland Premnitz Kulturhaus Liebigstraße nach Umbau neu eröffnet
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12:40 10.05.2019
Die Awo Premnitz hat ihre neu gestaltete Begegnungsstätte mit einem Tanzabend wieder in Besitz genommen. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Schon auf der Straße ist bestens zu hören, dass in diesem Haus gefeiert wird. Die Klänge des Schneewalzers dringen nach draußen. Ein Schlagersänger versichert, er sei „geboren, um Dich zu lieben“. Die Tanzfläche drinnen ist voll. Die Stadt Premnitz hat nach dem großen Umbau das Kulturhaus Liebigstraße am Donnerstagabend mit einer kleinen Feier wieder eröffnet.

Nach dem großen Umbau hat die Stadt Premnitz das Kulturhaus Liebigstraße neu eröffnet.

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) lädt zu seiner ersten Tanzveranstaltung nach mehreren Monaten Pause ein, weil die Begegnungsstätte wegen der Bauarbeiten nicht nutzbar war. Klaus Martin hat die Regler diesmal etwas lauter gestellt, um mit seiner Musik noch durchzudringen. Die Gäste im Saal haben diesmal ausnahmsweise größeren Redebedarf – weil sie sich längere Zeit nicht gesehen haben.

Bürgermeister Ralf Tebling bringt Grillwürste in die Awo-Begegnungsstätte. Quelle: Bernd Geske

„Jetzt sind wir endlich alle wieder hier“, macht Barbara Riedel, die Vorsitzende des Premnitzer Awo-Ortsvereins, ihrer Freude Luft. Verschiedene Gruppen, wie etwa die Bastler und Sportler, hatten die Bauzeit an anderen Orten in der Stadt überbrückt. Eine Art Notprogramm gab es im Kulturhaus Fabrikenstraße.

„Alle freuen sich, dass es so schön geworden ist“, sagt Barbara Riedel. Der Saal sei nach dem Umbau im hinteren Bereich etwas kleiner geworden, das sei vielen aber gar nicht aufgefallen. Die Küche sei jetzt viel, viel größer. Das sei alles sehr angenehm.

Das Zwergenklo für die Eltern-Kind-Guppe ist schon fertig. Quelle: Bernd Geske

Die Awo-Begegnungsstätte hat mit ihrer Bibliothek und dem Jägerzimmer zwei Räume abgegeben, damit Platz für eine Eltern-Kind-Gruppe geschaffen werden kann. Die Räumlichkeiten für die ganz Kleinen mit ihren Müttern und Vätern sind baulich bereits fertig.

Eine Verbindungstür zur Awo-Begegnungsstätte ist eingebaut worden, weil es zum neuen Konzept gehört, dass die Nutzer aller Altersbereiche künftig auch verschiedene Dinge gemeinsam machen. Premnitzer aus vier Generationen werden hier bald unter einem Dach logieren.

Alarmanlage in Betrieb

Die Alarmanlage ist schon in Betrieb. In etwa vier Wochen wird die Installation der Brandmeldeanlage abgeschlossen sein, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza. Dann kann die Eltern-Kind-Gruppe beginnen.

Etwas länger warten muss der Premnitzer Jugendclub Preju, der gegenwärtig noch in seiner Villa am See untergebracht ist. Das große Packen und Sortieren hat dort aber schon begonnen. Nach dem jetzigen Stand soll im August der Umzug in die Liebigstraße vollzogen werden.

Der große Saal wird für den Jugendclub umgebaut. Quelle: Bernd Geske

Für den Jugendclub wird gegenwärtig noch der frühere Saalbereich auf der anderen Seite des Kulturhauses umgebaut. Die Besucher der Neueröffnung bekommen aber auch die Gelegenheit, sich die halbfertigen Räume für den Jugendclub anzusehen.

Der Maler nimmt am nächsten Montag dort die Arbeit auf. Wie Carola Kapitza sagt, hat der Elektriker noch ein paar komplettierende Arbeiten zu erledigen. Dann kommt der Trockenbauer noch einmal, um die Decken zu schließen. Im Anschluss wird der neue Boden verlegt. Zum Abschluss setzt der Tischler die neuen Türen ein

Umzug im August

Ende Juni sollen die Umbauarbeiten für den Jugendclub abgeschlossen sein. Weil dann aber erst einmal Sommerferien sind, ist der große Umzug erst für den August eingeplant. Im nächsten Jahr soll das ganze Grundstück außen herum noch eingezäunt werden.

Von Bernd Geske

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