Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Premnitz Letzte Bauphase im Kulturhaus Liebigstraße
Lokales Havelland Premnitz Letzte Bauphase im Kulturhaus Liebigstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:15 04.01.2019
In einem der letzten Arbeitsabschnitte ist im Kulturhaus Liebigstraße die Decke im Saal auf der Awo-Seite abgehängt und isoliert worden. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Das 100 Jahre alte Kulturhaus an der Liebigstraße in Premnitz durchläuft eine Verjüngungskur. Im Herbst hatten die Arbeiten begonnen, um es in ein Bürgerhaus umzuwandeln, in dem sich vier Generationen begegnen können.

Die rechte Seite, auf der sich seit vielen Jahren die Begegnungsstätte des Premnitzer Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) befindet, wird so umgestaltet, dass eine Eltern-Kind-Gruppe mit einziehen kann. Die linke Seite mit dem großen Saal wird so hergerichtet, dass der Jugendclub Preju dort heimisch werden kann.

Handwerker rücken wieder an

Über den Jahreswechsel haben die Arbeiten geruht. Anfang Januar rücken jetzt aber die Handwerker wieder an, um mit der letzten Phase der Bauarbeiten zu beginnen. Der Awo-Ortsverband gibt Räume für die neue Eltern-Kind-Gruppe ab. Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza berichtet hat, sind die Sanitäranlagen auf dieser Seite fertig. Sie sind völlig neu gestaltet worden. Neben den allgemein üblichen Sanitäranlagen für Frauen und Männer musste nun auch eine behindertengerechte Toilette mit eingebaut werden. Für die Eltern-Kind-Gruppe wurde ein Kinder-Bad eingebaut.

Im Awo-Saal, der etwas verkleinert worden ist, wurde die Decke von oben etwa 1,5 Meter nach unten abgehängt. Da geschah einerseits, um die Wärmedämmung den neusten Anforderungen anzupassen und war andererseits auch eine Forderung aus dem vor Baubeginn neu erstellten Brandschutzkonzept. Die Eltern-Kind-Gruppe soll nach neuster Entscheidung Plätze für 16 Kinder haben. Im diesem Bereich sind die Maler schon fertig. Die Gruppe soll neu aufgebaut und betrieben werden von der Awo Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH. Ziel der Stadtverwaltung ist es, den Umbau auf dieser Seite bis Ende Februar abgeschlossen zu haben, so dass der Aufbau der Eltern-Kind-Gruppe Anfang März beginnen kann.

Wärmedämmung und Brandschutz

Auf der anderen Seite des Kulturhauses mit dem großen Saal ist dessen Decke bereits fertig. Sie ist in ähnlicher Weise wie der Awo-Saal auf der anderen Seite abgehängt, wärmegedämmt und mit Brandschutzmaterial versehen worden. Der alte Fußboden, ein Steinholzparkett, ist im vergangenen Jahr noch heraus genommen worden. Im neuen Jahr soll nun ein neuer Estrich-Belag hinein, worauf dann neuer Bodenbelag kommt.

Es werden Trockenbauwände gestellt, um drei Räume für den Jugendclub abzuteilen. Der Vorbau der Bühne ist abgerissen worden. Die Bühne selbst bleibt erhalten. Die Hälfte des Saales, die zur Bühne hin liegt, wird so belassen, aber in der Mitte parallel zur Bühne durch eine Schiebewand geteilt. So kann der Raum vor der Bühne künftig bei Bedarf vergrößert oder verkleinert werden.

300 000 Euro werden geradeso reichen

Die Stadt hat das Ziel, dass auf dieser Seite die Maler im April fertig werden. So würde die Möglichkeit bestehen, dass der Jugendclub nach dem 1. Mai einziehen kann.

Der Finanzplan sieht vor, dass der Umbau insgesamt 300 000 Euro kosten soll. Jede Seite 150 000 Euro. Die Stadt bekommt dafür zu 75 Prozent Fördermittel aus dem Leader-Programm. Bislang sieht es so aus, als wenn das Geld reicht, aber wohl vollständig aufgebraucht wird.

Von Bernd Geske

Der von der US-Presse gefeierte Bariton Douglas Williams kommt am 9. Februar ins Westhavelland. Dann wird der Sängerstar unter anderem Schumann und Mendelssohn Bartholdy in Premnitz zum Besten geben.

04.01.2019

Die Neuerschließung des Industrieparks ist beendet. Das wird besonders deutlich durch die Tatsache, dass der Projektentwickler ipg zum Jahresende seine Außenstelle in Premnitz geschlossen hat.

01.01.2019

Die Eltern-Kind-Gruppen des Vereins „Kleeblatt“ in Premnitz sind komplett ausgebucht. Die Räume an der Ernst-Thälmann-Straße sind zu einem gefragten Treffpunkt für 40 Familien geworden.

28.12.2018