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Premnitz Das größte Straßenprojekt der letzten Jahre
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17:19 01.12.2019
Im Bereich Döberitzer Straße/Ringstraße lässt der Wasser-Abwasserverband schon jetzt einige vorbereitende Arbeiten ausführen. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

In Premnitz laufen die letzten Vorbereitungen für den Ausbau der Ringstraße im Ortsteil Mögelin, der im nächsten Jahr erfolgen soll. Es wird für die Stadt das bei Weitem größte und teuerste Projekt dieser Art der letzten Jahre sein.

Zwei Zufahrten mitgezählt, ist die Ringstraße einen Kilometer lang. Als Bausumme sind in den Haushalt des nächsten Jahres stattliche 950 000 Euro eingestellt.

In der jetzt laufenden Sitzungsrunde soll das technische Bauprogramm beschlossen werden. Die Ausschüsse haben bereits zugestimmt. Man kann davon ausgehen, dass auch das abschließende Votum der Stadtverordnetenversammlung am 12. Dezember erfolgen wird.

Auftrag soll im März 2020 vergeben werden

Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza im Wirtschaftsausschuss sagte, wird an der Ausführungsplanung noch gearbeitet. Man gehe davon aus, dass sie bis zum 10. Januar fertig gestellt wird. Sie werde dann drei Wochen zur Einsicht für die Bürger ausgelegt.

In der Stadtverordnetenversammlung im März des nächsten Jahres soll der Auftrag an die Baufirma vergeben werden. Gleich danach soll Baubeginn sein. Es werde angestrebt, dass bis Ende des Jahres 2020 alle Arbeiten abgeschlossen sind.

Wie es in den letzten Jahren immer üblich war, wird der Straßenausbau auch für die Ringstraße mit dem Wasser- und Abwasserverband Rathenow koordiniert, der die Gelegenheit nutzt, um neue Leitungen zu verlegen.

Die Vorbereitungen laufen bereits

Bereits in diesen Tagen werden im Bereich Döberitzer Straße/Ringstraße im Auftrag des Verbandes verschiedene Arbeiten ausgeführt, die der Vorbereitung des Ausbaus der Ringstraße dienen.

Wie es bislang bei der Straßenerneuerung in Siedlungsgebieten üblich war, soll auch die Ringstraße eine Mischverkehrsfläche erhalten, die aus grauem Betonverbundpflaster besteht. Die Straße wird fünf Meter breit. Die Zufahrten der Grundstücke werden mit Betonverbundpflaster in Anthrazit befestigt.

Für die Regenentwässerung werden in den Nebenbereichen der Ringstraße Versickerungsmulden angelegt. Sie bestehen aus einer Großkiespackung, die mit Vlies ummantelt ist.

Auch die Straßenbeleuchtung wird erneuert

Die marode Straßenbeleuchtung der Ringstraße soll einschließlich Kabel erneuert werden. Vorgesehen sind 33 neue Leuchten, die mit stromsparenden LED-Lampen bestückt werden.

Gerd Haberstroh (SPD) hat im Wirtschaftsausschuss sicherheitshalber noch einmal nachgefragt, ob es richtig ist, dass für den Ausbau der Ringstraße keine Anliegerbeiträge erhoben werden.

Das wurde ihm von der Verwaltung bestätigt, denn das Land hat in diesem Jahr die Anliegerbeiträge abgeschafft. Als Ausgleich für die nun fehlenden Beiträge bekommt die Stadt Premnitz vom Land 83 000 Euro pro Jahr.

Von Bernd Geske

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