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Premnitz Star-Bariton gastiert in der Villa am See
Lokales Havelland Premnitz Star-Bariton gastiert in der Villa am See
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07:47 04.01.2019
Bariton Douglas Williams ist zu Gast in der Villa am See. Quelle: Promo
Premnitz

Eigentlich sollte es ein ganz besonderes Neujahrskonzert in der Villa am See in Premnitz geben, doch dann kam Dirigent Trevor Pinnock dazwischen und lockte Douglas Williams ins kanadische Ottawa. Der junge Bariton durfte dort den Christus in der Matthäus-Passion Bachs singen.

Seinen geplanten Auftritt in der Villa am See sagte Williams aber nicht ab, sondern verschob diesen lediglich auf den 9. Februar. An diesem Tag wird der gebürtige Amerikaner mit dem Pianisten Matthew Rubenstein ins Havelland kommen, um dem Publikum ein einmaliges Konzerterlebnis zu bescheren.

Douglas Williams ist nicht nur ein Ausnahmetalent, sondern auch ein sympathischer junger Mann mit Bodenhaftung, fest verwurzelt in der Kultur, im Denken und der Musik Europas“, schwärmt Gastgeber Stefan Behrens. Auch die amerikanische Presse überschlägt sich mit Lobeshymnen. Die Art dieses jungen Künstlers ist so ganz anders als das, was man seit zwei Jahren aus den USA zu hören bekommt. „Es tut einfach gut auch diese Seite eines Landes kennenzulernen“, meint Behrens

Douglas Williams wuchs in Neu England auf, einer Region zwischen New York und Boston, im Bundesstaat Connecticat. Er wurde am New England Conservatory und der Yale School of Music ausgebildet und gastierte unter anderem im Met in New York, in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper in Frankfurt, im Mozarteum in Salzburg, im Festspielhaus Baden-Baden und im Lincoln und Kennedy Center.

Nun reiht sich die Villa am See in diese Liste ein. Ab 19.30 Uhr gibt es Lieder von Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Loewe, Charles Ives und Hanns Eisler zu hören.

„Das Leben der Menschen hier darf nicht weiter abgehängt werden. Für uns ist Kultur ein eigener Wert und nicht nur im Fokus auf Tourismus zu sehen. Es geht uns um das Erleben und Erfahren von Qualität von hoher Kultur, vor allem für die Menschen, die hier leben“, betont Stefan Behrens. Er hofft, dass möglichst viele Havelländer dieses Angebot annehmen.

Von Christin Schmidt

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