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Premnitz Ulrike Hogrebe stellt in der Villa aus
Lokales Havelland Premnitz Ulrike Hogrebe stellt in der Villa aus
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16:50 01.07.2019
Die Künstlerin Ulrike Hogrebe lebt und arbeitet in Neuwerder. Am 6. Juli sind ihre Werke in der Villa am See zu sehen. Quelle: Christin Schmidt
Premnitz

 „Vom Mythos zur Moderne in den schönen Künsten“ – so lautet das Motto des diesjährigen Sommerfestes in der Villa am See, zu dem Stefan und Ulrike Behrens am Samstag, dem 5. Juli einladen.

Es ist bereits das sechste Sommerfest in der Villa und wie in jedem Jahr stellen die Gastgeber einen Künstler in den Fokus. Dieses Mal widmet sich das Haus dem Werk der bildenden Künstlerin Ulrike Hogrebe aus Neuwerder.

Die gebürtige Münsteranerin lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre im Kolonistendorf Neuwerder, am anderen Ende des Westhavellandes. 2018 erhielt sie den Kunstpreis der Roland Gräfe Stiftung und gewann 2015 den Brandenburgischen Kunstpreis für Malerei.

Stefan Behrens, Bodo Rau und Ulrike Hogrebe (v.l.) in der Villa. Sie gründeten mit vier weiteren Mitstreitern den Kunstverein im Havelland. Quelle: Christin Schmidt

Hogrebe stellt in zahlreichen Deutschen Galerien aus, ist Initiatorin der Biennale „Land(schafft)Kunst“ Neuwerder und für Stefan Behrens „eine großartige Kulturbotschafterin für das Havelland“. Sie sei eine Malerin und Gestalterin mit herausragenden Qualitäten, die neben den besten Werken der zeitgenössischen Kunst sich behauptet.

„Schönheit feiert bei ihr eine Renaissance und das mit recht, da sie nicht nachschafft, sondern wirklich schafft und schöpft aus ihren Inspirationsquellen“, so Behrens. Zudem spiele die Landschaft und die Natur im Havelland eine nicht unwichtige Rolle.

„Es freut uns, dass es auch mal eine Künstlerin aus unserer Region geschafft hat, sich im nicht leichten Kunstgeschäft zu behaupten und durchzusetzen“, betont Stefan Behrens.

Kammerorchester gibt Abendkonzert

Die Ausstellung, die in der Villa am See gezeigt wird, ist eine Retrospektive ihres bisherigen Schaffens und trägt den Titel „Kunst und Leben sind nicht zu trennen“.

Um 16 Uhr beginnt am Samstag die Eröffnung mit einer musikalischen Darbietung von Instrumentalisten und Sängern des Kammerorchesters „Amici musicali da Katowice“. Danach haben die Gäste die Gelegenheit mit Ulrike Hogrebe ins Gespräch zu kommen und sich durch die Ausstellung führen zu lassen.

Um 18 Uhr gibt das Kammerorchesters unter der Leitung von Urszula Stanczyk ein Abendkonzert. Zu hören sind Werke aus drei Jahrhunderten und Mozart-Arien.

Die Schönen Künste sollen in Premnitz brillieren

„So viel jugendlichen Esprit, Stimm- und Musikkultur, Leidenschaft haben wir im Vorfeld der Vorbereitung des Sommerfestes wirklich selten erlebt“, berichte Ulrike Behrens begeistert.

Das Motto der Kunstausstellung trifft damit nicht nur auf die Kunstausstellung, sondern auch auf den musikalisches Teil des Festes zu. Einen Nachmittag und Abend, an denen die Schönen Künste brillieren, versprechen die Veranstalter.

Gegen 19.45 Uhr beginnt für die, die noch verweilen wollen, das Abendessen. Ab 21.30 Uhr gibt es noch einmal musikalische Einlagen. Bereits ab 15 Uhr können sich interessierte Gäste über die Arbeit des Hauses, die zukünftigen Projekte und den neu gegründeten Kunstverein informieren. Infos und Reservierungen unter: 03386/2139680 oder per E-Mail an: behrens@kunsthaus-premnitz.de

Von Christin Schmidt

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