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Premnitz Vier starke Frauen stellen im Rathaus aus
Lokales Havelland Premnitz Vier starke Frauen stellen im Rathaus aus
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15:02 29.03.2019
Bürgermeister Ralf Tebling mit den ausstellenden Künstlerinnen Ina Höffler, Annelie Knobloch, Jordis Hammer und Ute Arndt (von links). Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Künstler und Politiker hätten Gemeinsamkeiten, befand Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend im Premnitzer Rathaus: Sie bräuchten Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit. Das Brot der Künstler sei der Applaus, für Politiker seien es gute Wahlergebnisse.

Seine Aufgabe sei es, so Tebling, das städtische Gemeinwesen reibungslos am Laufen zu halten. „Ihre Aufgabe“, wandte er sich an die vier ausstellenden Künstlerinnen, „ist es, den Bürgern das Regieren des Bürgermeisters schöner und erträglicher zu machen.“ So gesehen, passe die Ausstellung gut ins Rathaus.

Die vier Künstlerinnen des Offenen Ateliers im Kulturzentrum Rathenow zeigen eine Auswahl ihrer Werke. Ute Arndt, Jordis Hammer, Ina Höffler und Annelie Knobloch haben sehr verschiedene Werke mitgebracht. Die Palette reicht vom zarten Aquarell über dramatisch-abstrakte „Naturgewalten“ hin bis zur dick farbaufgetragenen roten Landschaft.

Annelie Knobloch war von ihren Kolleginnen ausgewählt worden, im wieder einmal voll besetzten Trauzimmer etwas über die Bilder zu sagen. „Wir haben unser Bestes gegeben“, schickte sie vorweg. Im Offenen Atelier hätten sich vier starke Frauen zusammen gefunden. Sie seien ehrenamtlich im Bereich Kunst engagiert. An jedem ersten Sonntag im Monat seien sie von 14 bis 17 Uhr auf Besuch eingestellt. Alle Interessierten seien eingeladen, hinzukommen.

Rathaus und See gemalt

Ute Arndt zeige Bilder mit wunderschönen Farben, hat Annelie Knobloch gesagt: Sie hatte in kraftvoller Mischtechnik extra das Rathaus und den See von Premnitz gemalt. Ina Höffler habe viele Aquarelle mitgebracht, war zu erfahren. Sie zeige Blumen und Landschaften, aber auch abstrakte Werke in Mischtechnik.

Die Aquarelle von Jordis Hammer, teilte Annelie Knobloch mit, habe diese alle direkt vor Ort gemalt. Das sei manchmal gar nicht so leicht gewesen, teilte die Künstlerin selbst zwischendurch mit: Bei Temperaturen von 33 Grad habe sie Acht geben müssen, dass ihr die Farbe am Pinsel nicht trocknet.

Bei Menschen genau hinschauen

Annelie Knobloch, die auch zwei Bilder von jungen Frauen zeigt, wies auf die Bedeutung der Porträtmalerei hin: Bei einem Baum sei es egal, ob er ein bisschen dicker oder dünner werde – bei Menschen müsse man genau hinschauen.

Die vier Künstlerinnen wollten dem Publikum einen Augenschmaus bieten, schloss Jordis Hammer. Sie hoffe, es sei ihnen gelungen. Daran anknüpfend, spielten Gabriele Knobloch und Matthias Staiger, die die Eröffnung musikalisch umrahmten, den Evergreen „Schau mich bitte nicht so an...“.

Von Bernd Geske

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