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Havelland Randale an der Mobilfunkstation Premnitz
Lokales Havelland Randale an der Mobilfunkstation Premnitz
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15:32 24.04.2019
Die seit Jahren leer stehenden ROW-Gebäude in der Wilhelm-Külz-Straße sind kein schöner Anblick. Im Sommer will das Bauamt erläutern, wie es in Zukunft hier weitergeht. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow/Premnitz

Großen Ärger haben derzeit Telefonkunden aus Premnitz, in deren Namen sich Peter Kaiser beim Lesertelefon meldete. Es gebe schon seit Wochen Störungen im Telefonnetz von Vodafone. „Seit einer Woche funktionieren weder mobile Daten noch das Telefon“, so Kaiser.

Problem bekannt

Der Telefonversorger kennt das Problem. „Seit vergangener Woche kommt es zu Beeinträchtigungen in unserem Vodafone-Mobilfunknetz in Premnitz“, so Vodafone-Sprecher Volker Petendorf. Der Grund: Randalierer haben die örtliche Mobilfunkstation stark beschädigt. So wurde die Anbindung dieser Station an das Telekommunikationsnetz zerstört, weil die Täter das gesamte Elektrokabel abgeschnitten und gestohlen haben. Ebenso wurden die Sicherungen im Schaltkasten der Station entfernt.

Über eine Umleitung

Vodafone leitet aktuell den Mobilfunk-Verkehr weitgehend über benachbarte Stationen, um die Einschränkungen für die Kunden zu reduzieren. Petendorf weiter: „Darüber hinaus ist die Versorgung mit der neuesten Mobilfunkgeneration LTE nicht betroffen. Das Mobilfunknetz können fast alle Vodafone-Kunden in Premnitz nutzen, sofern sie ein LTE-Smartphone und einen LTE-Tarif haben.

Raser sind zwischen Rathenow und Steckelsdorf unterwegs. Quelle: picture alliance / imageBROKER

Seit auf der Verbindungsstraße zwischen dem Rathenower Ortsteil Steckelsdorf und dem Kreisverkehr in Rathenow-West Obstbäume abgeholzt wurden, rasen die Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über diese Ortsverbindungsstraße. Das hat Waltraud Schmidt festgestellt, sie meldete sich deshalb beim Lesertelefon.

Wann kommen neue Bäume

Würden die Obstbäume links und rechts der Straße noch stehen, dann würde sich das auch auf die Autofahrer auswirken, glaubt Waltraud Schmidt. Darum möchte sie auch wissen, ob neue Bäume eingesetzt werden und wenn ja, wann.

Weitere Gespräche

Das Thema kennt Matthias Remus zur Genüge. Der Leiter des Rathenower Bau-und Ordnungsamtes erinnert an eine Reihe von Ausschusssitzungen und weitere Besprechungen. „Da haben wir das immer wieder verhandelt.“ Die Stadt sei willens, neue Bäume zu setzen. Allerdings müsse das noch mit einigen Grundstückseigentümern geklärt werden. Abgeholzt hatte die Bäume der Landesbetrieb für Straßenwesen, weil die Baumstämme beschädigt waren. Wie Remus sagte, werden die Verhandlungen dazu weiter geführt.

Schilf am Graben

Ein anderes Thema betrifft den Graben am Steckelsdorfer Ortseingang. Wenn man von Rathenow kommt, so Waltraud Schmidt, sei ein Graben zu sehen, an dem Schilf geschnitten wurde. Dies haben die Arbeiter liegen lassen. Ob es weggeräumt wird oder nicht entscheidet der Wasser- und Bodenverband, so Remus. Möglicherweise gebe es auch die Auflage, das geschnittene Schilf liegen zu lassen.

Baken müssen bleiben

An der Spandauer Straße in Rathenow wurde der Gehweg hergerichtet. Die Baustelle sei zwar schon seit zwei Wochen abgeschlossen. Dennoch stehen dort noch zwei Warnbaken. Diese könnten doch nun entfernt werden, fordert Gerhart Döbler am Lesertelefon. Dem wird die Stadt vorerst nicht nachkommen. „Wir lassen die Baken noch stehen, weil wir mit der Ausführung der Arbeiten in der Spandauer Straße nicht zufrieden waren und dort noch einmal nachgebessert werden muss“, so Remus.

Information im Juli

Der Leiter des Bau- und Ordnungsamtes befasst sich schon seit einigen Monaten mit der ehemaligen ROW-Liegenschaft an der Wilhelm-Külz-Straße, Ecke Bergstraße in Rathenow. „Das ist ein Schandfleck“, hatte Rolf Stiel bereits vor einiger Zeit am Lesertelefon angemerkt. „Wir arbeiten dran“, sagte Matthias Remus damals.

Das ehemalige ROW-Areal an der Bergstraße und Wilhelm-Külz-Straße. Quelle: Markus Kniebeler

Da Rolf Stiel nun erneut nachfragte, sagte er, im Juli werde es voraussichtlich im Bauausschuss der Stadtverordneten eine ausführlichere Information geben. „Wir sind noch in Gesprächen und da es eine Grundstücksangelegenheit ist, will ich dazu nicht mehr sagen“, so Remus. Grundstücksangelegenheiten werden grundsätzlich nicht öffentlich verhandelt.

Von Joachim Wilisch

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