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Havelland Hähne krähen um die Wette
Lokales Havelland Hähne krähen um die Wette
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09:04 11.09.2019
Ralf Gräbner, Klaus Ueberschär und Günter Lemme (v.l.) mit ihren erfolgreichen Hähnen. Quelle: Norbert Stein
Gapel

Im Döberitzer Ortsteil Gapel wurde am Wochenende kräftig gekräht. Auf dem Grundstück ihres Vorsitzenden Ralf Gräbner starteten die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Rathenow West mit einem Spaßwettbewerb Hähnekrähen und einer Rammlerschau in die Herbstsaison.

Seit der Gründung

Der Vereinstag hat Tradition. Seit der Gründung des Vereins vor 71 Jahren begehen die Mitglieder auf diese Weise den Tag in gemütlicher Runde. Sie fachsimpeln, unterhalten sich über den Kleintiernachwuchs und stehen natürlich im gebührenden Abstand vor den Käfigen mit großen und kleinen Hähnen.

Vier Kampfrichter

In diesem Jahr krähten zwölf Hähne um die Wette. Der Vereinsvorsitzende eröffnete den Wettbewerb und schon nach einigen Sekunden schallte das erste Kikeriki über das Grundstück. Vier Wettkampfrichter notierten jedes Kikeriki. 30 Minuten durften die Hähne um die Wette krähen.

Drei hatten keine Lust

Drei Hähne hatten dazu offensichtlich keine Lust. Sie blieben die ganze Zeit stumm und krähten kein einziges Mal in der Wettkampfzeit. Günter Lemmes großer Hahn der Rasse Hampshire war da viel fleißiger und damit auch erfolgreich. 99 mal krähte der überwiegend braun gefiederte Hahn in der Wertungszeit.

Zuchtrichter Wolfgang Süß bewertet die  Rammler. Quelle: Norbert Stein

Das Ergebnis konnte kein anderer gefiederter Krähhals überbieten. So gewann der Hampshire-Hahn von Günter Lemme das diesjährige Vereinshähnekrähen in der Kategorie große Hähne. Der Züchter bekam dafür den Vereinswanderpokal, überreicht vom Vorsitzenden, dessen großer Hahn mit 80 Kikerikis den zweiten Platz belegte. Dritter wurde der Hahn von Klaus Ueberschär mit 56 Kikerikis. Klaus Ueberschär bekam auch den Wanderpokal für die Wertungskategorie kleine Hähne. Der Siegerhahn krähte 96 Mal.

32 Jung- und Alttiere

Abseits des Wettbewerbs der Hähne widmete sich Wolfgang Süß der Vereinsrammlerschau. Als Zuchtrichter bewertete er die zur Ausstellung gebrachten 17 jungen und 15 alten männlichen Kaninchen fachlich und vergab dafür Punkte.

Alfred Mantau bekam  bei der Rammlerschau für seine Jung- und Alttiere jeweils den Vereinswanderpokal. Quelle: Norbert Stein

Alfred Mantaus jungen und alten Rammler überzeugten den Zuchtrichter am meisten und dafür bekam der Züchter aus Semlin auch in beiden Kategorien den Vereinswanderpokal. Der Kleintierzuchtverein Rathenow West hat derzeit 20 Mitglieder. Am 26. und 27 Oktober lädt der Verein zu einer vereinsoffenen Kleintierschau nach Großwudicke ein.

Von Norbert Stein

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