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Rathenow Altgedient und frisch berufen: Die Stadtverordneten
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16:47 28.05.2019
Blick in die (alte) SVV Rathenow. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Wenn die Rathenower Stadtverordneten am 19. Juni im Blauen Saal des Kulturzentrums zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenkommen, dann wird es viele alte Bekannte geben. Doch einige Neulinge sind auch dabei. Und vielleicht sorgen gerade diese ja für frischen Wind in der politischen Vertretung der Stadt Rathenow.

Am Sonntag wurden die Rathenower Stadtverordneten gewählt. Die MAZ präsentiert alle Abgeordneten.

Komplett unerfahren in puncto Stadtpolitik ist die Riege der AfD-Abgeordneten. Spitzenkandidat Uwe Hendrich gibt offen zu, dass er und seine Parteifreunde Dana Steinicke, Dirk Przedojewski und Rolf Maasch wahrscheinlich eine Zeit brauchen werden, um die politischen Gepflogenheiten im Parlament zu durchschauen.

Ein Neuling bei der CDU

Bei der CDU haben alle Stadtverordneten reichlich Erfahrung in der Rathenower Kommunalpolitik. Fast alle. Ein Neuling wird am 19. Juni in den Abgeordnetenreihen Platz nehmen. Allerdings dürfte Bäckermeister Olaf Thonke vielen Rathenowern ein Begriff sein. Und politisch unbeleckt ist der 54-Jährige auch nicht. Als Thonke in Premnitz wohnte, war er dort in der Stadtverordnetenversammlung aktiv.

Zwei Neulinge haben es für die Linke in die Stadtverordnetenversammlung geschafft. Elfie Balzer, die langjährige Geschäftsführerin des Rathenower Optikparks, erzielte auf Anhieb das drittbeste Ergebnis für die Partei – nach den erfahrenen Zugpferden Diana und Daniel Golze.

Linke stellt jüngste Abgeordnete

Dass Frederike Timme aus dem Stand das viertbeste Ergebnis für die Linke schaffte, ist eine Überraschung – eine positive Überraschung. Timme (Jahrgang 2001) wird die jüngste Abgeordnete in der SVV sein. Politisch unerfahren ist sie aber nicht. Als Vorsitzende des Rathenower Kinder- und Jugendparlamentes hat sie bereits in das Geschäft hineingeschnuppert.

Bei der SPD übernimmt Heinz-Walter Knackmuß die Rolle des politischen Grünschnabels. In der Region ist er indes alles andere als ein Unbekannter. Der Vorsitzende des Fördervereins zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche rührt seit Jahren ebenso effektiv wie öffentlichwirksam die Werbetrommel für sein Herzensprojekt.

Unbeschriebenes Blatt

Ein unbeschriebenes Blatt ist Christian Rieck, der für „Die Partei“ ins Rathenower Parlament einzieht. Viele werden gespannt sein, wofür der 1989 geborene Grafiker, der im Wahlkampf mit provokanten Slogans auf sich aufmerksam gemacht hat, sich einsetzen will.

Wenn man von Neulingen redet, darf man diejenigen nicht vergessen, die nach langem politischen Engagement den Einzug in die SVV verpasst haben: Alfred Mantau und Manfred Lenz etwa (beide SPD), oder Gerd Wollenzien (CDU) und Hendrik Öchsle (Linke). Möglicherweise sieht man sie als berufene Bürger wieder.

Von Markus Kniebeler

Bei der konstituierenden Sitzung der Rathenower Stadtverordneten am 19. Juni wird es alte Bekannte und neue Gesichter geben. Die MAZ präsentiert die künftigen Parlamentarier in einer Bildergalerie. Viel Spaß beim Durchklicken!

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