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Rathenow Ein Dorf kämpft für einen Radweg
Lokales Havelland Rathenow Ein Dorf kämpft für einen Radweg
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11:57 13.08.2019
Eine der vier Bushaltestellen an der L 96, die im Oktober befestigt werden sollen. Quelle: Markus Kniebeler
Böhne

Die Böhner lassen in ihrem Kampf um einen Radweg entlang der L 96 zwischen Böhne und Rathenow-West nicht locker. Zwar hat sich an der ablehnenden Haltung des Landesbetriebs Straßenwesen, der für den Radwegbau zuständig ist, nichts geändert. Aber das hält die Mitglieder der Bürgerinitiative Böhne, die sich seit 2016 für einen Radweg einsetzt, nicht davon ab, ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Infoveranstaltung im Gemeindezentrum

Deshalb wird es am Donnerstag um 19 Uhr im Böhner Gemeindezentrum eine Infoveranstaltung zum Thema geben. Neben Rathenower Stadtverordneten haben auch Bürgermeister Ronald Seeger sowie Jennifer Wydra, Radverkehrsbeauftragte des Kreises Havelland, ihre Teilnahme zugesagt. Bei dem Treffen wollen die Mitglieder der BI über den aktuellen Stand der Dinge informieren.

Bushaltestellen werden befestigt

Derweil können die Böhner einen Teilerfolg in ihrem Bemühen um einen sicheren Schulweg verbuchen. Im Oktober sollen die vier außerhalb des Ortskerns an der L 96 liegenden Bushaltestellen befestigt werden.

Außerdem werden zwischen den Bushaltestellen in Wilhelminenhof und in Ludwigshof auf beiden Straßenseiten geschotterte Gehwege angelegt. Damit wird sich die Sicherheit für Buspassagiere erheblich verbessern. Denn die Haltestellen, an denen vor allem Schulkinder warten, sind bislang nichts als unbefestigte Flächen unmittelbar neben der viel befahrenen Landesstraße.

Die Kosten für die Herrichtung der Haltestellen in Höhe von 70000 Euro trägt der Landesbetrieb Straßenwesen. Die Stadt lässt die Gehwege für 50000 Euro herrichten.

Von Markus Kniebeler

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