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Rathenow Dachstuhl brennt aus: Eigenheim am Stadtgut in Flammen
Lokales Havelland Rathenow Dachstuhl brennt aus: Eigenheim am Stadtgut in Flammen
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18:15 09.10.2019
Am Stadtgut Rathenow gab es einen Dachstuhlbrand. Quelle: Kay Harzmann
Rathenow

Große Aufregung zur Kaffeezeit. In Rathenow-Süd stiegen am Mittwochnachmittag gegen 15.15 Uhr dicke Rauchwolken zum Himmel empor. Immer wieder neue Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren aus der Region fuhren mit Blaulicht durch das Gewerbegebiet Süd.

In Rathenow-Süd hat es am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses stand in Flammen.

Der erste Verdacht, dass in einem Betrieb des Gewerbegebietes ein Brand ausgebrochen war, bestätigte sich nicht. Es war vielmehr ein Einfamilienhaus in der südlich des Gewerbegebietes gelegenen Straße Am Stadtgut, bei dem im Dachgeschoss ein Feuer brannte.

Die Feuerwehr setzte das Premnitzer Drehleiterfahrzeug für die Löscharbeiten ein und führte immer weitere Kräfte heran. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude konnte verhindert werden.

71 Kräfte im Einsatz

Beim Bekämpfen des Brandes waren insgesamt 71 Einsatzkräfte vor Ort, hat der Rathenower Wehrleiter Oliver Lienig mitgeteilt. Beteiligt waren die Feuerwehren von Rathenow, Semlin, Göttlin und Premnitz. Angerückt war auch eine Atemschutzeinheit aus dem Amt Nennhausen. Um 15.04 Uhr war Alarm gegeben worden. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, war das Einfamilienhaus bereits leer. Trotzdem wurden Kräfte ins Haus geschickt, um zu kontrollieren, dass sich niemand mehr drin befindet.

Ursprung im 1. Obergeschoss

Der Brand entstand möglicherweise im ersten Obergeschoss, weil dort auch zwei Zimmer in Flammen standen. Es breitete sich dann relativ schnell ins Dachgeschoss aus, wo die Flammen bald den ganzen Boden erfassten.

Die Löscharbeiten wurden im Haus und vom Erdboden aus an den Seiten aufgenommen. Das Löschen von der Drehleiter aus verzögerte sich zunächst, weil Feuerwehrleute erst die Dachziegel und die Dachhaut entfernen mussten, damit das Löschwasser überhaupt das Dachgeschoss erreichen konnte. Frühzeitig mussten das Gas und der Strom abgestellt werden.

Gegen 16 Uhr Flammen gestoppt

Gegen 16 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Ausbreiten des Feuers gestoppt, berichtet Oliver Lienig. Viel Arbeit und Zeit in Anspruch genommen habe anschließend das Absuchen des Hauses nach Glutnestern. Etwa gegen 18.30 Uhr habe man den Einsatz beenden können.

Da Einsatzkräfte ringsherum um das Haus platziert worden waren, konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude der Umgebung verhindert werden. Das Einfamilienhaus selbst, in dem der Brand ausgebrochen war, ist nicht mehr bewohnbar.

Von Bernd Geske

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