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Rathenow „Das darf so nicht sein“: Grüne mischen in Kreißsaaldebatte mit
Lokales Havelland Rathenow „Das darf so nicht sein“: Grüne mischen in Kreißsaaldebatte mit
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17:32 15.08.2019
Hebammen leisten einen wichtigen Job. In Nauen ist die Geburtenstation seit 2018 geschlossen. Quelle: epd-bild / Detlef Heese
Havelland

Frühestens zur kommenden Kreistagssitzung wird eine Anfrage der bündnisgrünen Kreistagsfraktion zur Geburtenstation der Havelland Kliniken beantwortet. Wie eine Sprecherin der Fraktion mitteilte, habe sich die Kreistagsfraktion bereits Anfang August des Themas angenommen.

Zuletzt hatte es der Landtagskandidat Dieter Dombrowski aufgegriffen. Er befürchtete, die Havelland Kliniken wollten beide Geburtsstationen in Nauen und Rathenow schließen. Dem widersprach inzwischen die Klinikleitung.

>>LESEN SIE AUCH: Hebammen werden zum Wahlkampfthema

Die Grünen wollen in ihrer Anfrage wissen, wann mit einer Wiedereröffnung der Geburtenstation in Nauen zu rechnen ist. Sie interessieren sich für den Zeitplan. Weiter fragen sie: „Welche Anstrengungen wurden unternommen, um Hebammen zu finden und einzustellen?“

In dem Zusammenhang will die Fraktion Information zu Ausschreibungen, zum Beispiel in Fachzeitschriften. Die Fraktion verlangt außerdem ein Konzept für den hebammengeleiteten Kreißsaal. Weitere Fragen betreffen die Vergütung, Anreize zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und berufliche und private Rahmenbedingungen.

Die Geburtenstation wurde bekanntermaßen am 1. Oktober 2018 mangels Personal geschlossen. Seitdem müssen die werdenden Mütter auf die Geburtskliniken Rathenow, Potsdam, Brandenburg an der Havel oder Berlin ausweichen und somit weite Wege auf sich nehmen.

Nur im Notfall kann noch ein Kaiserschnitt in der Havelland Klinik Nauen durchgeführt werden. „Das darf so nicht sein“, merken die Bündnisgrünen nochmals an.

Von MAZ

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