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Rathenow Das sind die künftigen Rathenower Stadtverordneten
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16:46 28.05.2019
Am 19. Juni treffen sich die Rathenower Stadtverordneten zur konstituierenden Sitzung. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Die Frage, wer in der künftigen Rathenower Stadtverordnetenversammlung vertreten sein wird, ist geklärt. Bei der CDU erzielte Bürgermeister Ronald Seeger erwartungsgemäß das beste Ergebnis (1843 Stimmen). Ihm folgen Corrado Gursch (1151) und Ingo Wilimzig (1006).

Am Sonntag wurden die Rathenower Stadtverordneten gewählt. Die MAZ präsentiert alle Abgeordneten.

Neu ins Parlament zieht Olaf Thonke (541). Außerdem erlangten ein CDU-Mandat: Andreas Gensicke (455), Ron Brüggemann (322) und Wolfram Bleis (234). Jörg Rakow ist mit 225 Stimmen der erste Ersatzkandidat. Sollte Seeger, wie zu erwarten, sein Mandat nicht annehmen, kommt Rakow in die SVV.

Elfie Balzer zieht für die Linke in die SVV. Quelle: Markus Kniebeler

Bei den Linken erzielten Diana (2850) und Daniel Golze (1937) die besten Ergebnisse. Diana Golzes Ergebnis ist übrigens das beste aller zur SVV-Wahl angetretenen 120 Kandidaten.

>> LESEN SIE AUCH: Europawahl und Kreistagswahl – So hat das Havelland abgestimmt 

Für die Linke neu ins Parlament einziehen werden Elfie Balzer (376) und Frederike Timme (346). Die restlichen Mandate errangen Karin Dietze (332), Karl-Reinhold Granzow (299) und Marcel Böttger (225). Hendrik Öchsle dagegen wird nicht mehr in der SVV vertreten sein.

Für die SPD ziehen Hartmut Rubach (839), Thomas Baumgardt (790) und Jürgen Vogeler (487) ins Parlament. Erstmals Abgeordneter wird Heinz-Walter Knackmuß (498). Alfred Mantau und Manfred Lenz, beide Stadtverordnete seit gefühlter Ewigkeit, haben den Sprung in die SVV nicht geschafft.

Alle vier AfD-Kandidaten in der SVV

Die AfD hat alle vier Kandidaten in die SVV gebracht. Neben Uwe Hendrich, der mit 2130 Stimmen das zweitbeste Ergebnis aller 120 Kandidaten erzielte, sind das Dana Steinecke (772), Ralf Maasch (768) und Dirk Przedwojewski (224).

Karsten Ziehm (473) und Horst Schwenzer (390) errangen die beiden FDP-Mandate, Jean-Luc Meier (888) zieht für Bündnis 90/Die Grünen ins Parlament. Für die NPD wurde Michel Müller mit 794 Stimmen in die SVV gewählt, die Freien Wähler schicken Klaus Reimann (247) und die Piraten Christian Rieck (713) in die Volksvertretung.

Die Tatsache, dass etwa der Kandidat der Grünen, Adrian Stiel, mit 647 Stimmen nicht in die SVV einzieht, Klaus Reimann mit 247 Stimmen aber doch, hat mit dem komplizierten Berechnungssystem zu tun, dem so genannten Hare-Niemeyer-Verfahren. Das zu erklären, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Von Markus Kniebeler

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