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Rathenow Diakonie feiert ihr größtes Fest des Jahres
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16:12 29.08.2019
Pfarrer Hans-Dieter Kübler hat zu Beginn des Sommerfestes zusammen mit den Gästen eine Andacht gefeiert. Quelle: foto: Bernd Geske
Rathenow

Nur einmal in jedem Jahr feiert die Diakonie Havelland so groß. Am Mittwochnachmittag hatte der Wohlfahrtsverband wieder zum Sommerfest des Freundeskreises seiner Rathenower Begegnungsstätte „Insel“ in die Mittelstraße 8 eingeladen. Nur die warme Jahreszeit lässt es zu, so viele Menschen auf einmal zusammenzuholen. Zu Weihnachten, wenn auch immer viel los ist, kann nur in mehreren kleineren Gruppen gefeiert werden.

Auf dem Hof der „Insel“ hatten Beschäftigte und Helfer der Diakonie ein riesiges und zwei weitere Festzelte aufgestellt. Gut 150 Gäste folgten der Einladung, obwohl die große Hitze nicht wenige sicher aus gesundheitlichen Gründen fern gehalten hatte. Rund 60 Besucher von ihnen hatte der Fahrdienst mit zwei Kleinbussen und drei Pkws zu Hause abgeholt.

„Geh aus mein Herz...“

Wie es bei vielen Veranstaltungen der Diakonie üblich ist, hat es zu Beginn eine Andacht gegeben. Diesmal hat sie Pfarrer Hans-Dieter Kübler aus Premnitz gehalten, der schon im Jahr 1997 die Gründung des Freundeskreises mit unterstützt hatte. Er sang mit den Besuchern „Geh aus, mein Herz, und suche Freud...“ des bekannten Kirchenlieddichters Paul Gerhard und verband dessen Inhalte mit aktuellen Bezügen.

Bürgermeister Ronald Seeger (CDU), der jedes Jahr zum Sommerfest der Diakonie kommt, lobte es als „etwas ganz Besonderes“. Hier kämen nicht nur viele Menschen zusammen, sagte er, hier werde auch ein bisschen der Glauben praktiziert.

30 Bleche Kuchen sind extra gebacken worden. Quelle: Bernd Geske

Cordula Mészáros, bei der traditionell alle Fäden der Sommerfestorganisation zusammenlaufen, sagt, dass der Freundeskreis vor nunmehr 22 Jahren gegründet worden ist, um die Arbeit der Begegnungsstätte mit dieser Gemeinschaft zu unterstützen. Stattliche 220 Mitglieder habe er heute.

Zum Sommerfest eingeladen waren Menschen, die den Krankenfahrdienst der Begegnungsstätte nutzen, die Kunden ihrer mobilen Mittagsversorgung sind, Klienten, die zur Wohnraumberatung kommen und nicht zuletzt Freunde und Unterstützer der Kleiderkammer, die die Diakonie in Premnitz hat. Es waren auch Gäste aus Semlin und Göttlin mit dabei. Nicht zuletzt werden alle Jahre wieder ehemalige Beschäftigte und Helfer der Diakonie mit eingeladen.

Rommé und Würfeln

Nicht zu vergessen sind die Angebote der Begegnungsstätte, die jede Woche wiederkehren: Montags ist Romménachmittag, Dienstag und Mittwoch wird gewürfelt, Donnerstag und Freitag treffen sich die Selbsthilfegruppen.

Der organisatorische Aufwand für das Sommerfest war enorm. Genau 30 Bleche mit Kuchen waren extra für diesen Tag gebacken worden. Mit Ausnahme von zwei Blechen, die zwei örtliche Bäcker gespendet hatten, waren die 28 anderen Bleche allesamt in der Küche der Insel gebacken worden. Thermoskannen mit frisch gebrühtem Kaffee standen dutzendweise bereit. Jede Menge Helfer huschten hin und her. Etwas später wurde der Grill angeworfen.

Gerd Bergow hat den ganzen Nachmittag auf seinem Akkordeon gespielt. Quelle: Bernd Geske

Gerd Bergow sorgte den ganzen Nachmittag über mit seinem Akkordeon für unterhaltsame Musik. Für 16 Uhr war als Höhepunkt der Auftritt des Männerballetts vom Buckower Karnevalsverein BCV vorgesehen. Um 17 Uhr ging das Sommerfest zu Ende. Schon einige Zeit vorher hatte der Fahrdienst begonnen, die nicht mehr ganz so mobilen Gäste nach Hause zu bringen. Alle konnten darüber berichten, einige schöne Stunden in gemütlicher Atmosphäre verbracht zu haben.

Von Bernd Geske

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