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Rathenow Duncker-Oberschule veranstaltet große Berufemesse
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08:46 15.02.2019
Die erste Berufemesse der Duncker-Oberschule im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg. 600 Besucher und Mitwirkende waren da. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Das Land Brandenburg hat seinen „Zukunftstag“ entworfen, damit sich Schülerinnen und Schüler an einem genau festgelegten Tag in jedem Jahr in den Betrieben und Einrichtungen ihrer Region über Ausbildungsmöglichkeiten informieren können. Besonders in den letzten Jahren hat sich aber die Zahl der Anbieter in Grenzen gehalten, die am Zukunftstag tatsächlich ihre Türen öffneten.

Dieser Trend hatte die Oberschule Johann Heinrich August Duncker in Rathenow im vergangenen Jahr dazu motiviert, erstmals am Zukunftstag in die Offensive zu gehen und selbst eine Berufemesse anzubieten. Der Erfolg war erfreulich: An 45 Ständen stellten Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Praktikumsbetriebe vor und an weiteren 17 Ständen präsentierten sich Unternehmen. Die Auswertung ergab, dass sich an jenem Tag zusammengerechnet über 600 Personen auf dem Schulgelände befunden hatten.

Dieses Jahr schon am 28. März

Weil die Premiere so ermutigend war, organisiert die Duncker-Oberschule in diesem Jahr nun zum zweiten Mal ihre Berufemesse am Zukunftstag. Zu beachten ist: Bislang fand dieser landesweit immer Ende April statt, 2019 wird er bereits am 28. März sein.

Eine gute Grundlage hat die Duncker-Oberschule für die Veranstaltung durch ihre Unterrichtstage in der Praxis, kurz UTP genannt. Seit 2015 gehen die 8. Klassen das ganze Schuljahr lang jeden Mittwoch zum Praktikum in Betriebe und Einrichtungen der Region. Die 9. Klassen machen das sogar an jedem Donnerstag und Freitag. Mittlerweile hat die Schule dafür 180 Partnerbetriebe, die Praktikumsplätze anbieten. Das Ziel der Jugendlichen ist, Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Anbieter wollen Auszubildende finden.

Große Spielräume nicht mehr da

Wie die für UTP verantwortliche Lehrerin Jana Brandstäter sagt, werden die Jugendlichen in diesem Jahr an 35 Ständen ihre Praktikumsbetriebe vorstellen. Bislang haben sich 24 Unternehmen angemeldet, die sich am Zukunftstag vorstellen wollen. Es gebe noch ein paar freie Kapazitäten, verrät Jana Brandstäter, aber große Spielräume gebe es nicht mehr. Betriebe, die sich noch am 28. März vorstellen wollen, seien aufgerufen, sich bis zum 1. März anzumelden. Wer sich spät entschließe, bekomme wahrscheinlich keinen Platz mehr ab. Das Interesse sei groß.

In der Tat dürfte es im ganzen Westhavelland am Zukunftstag für Jugendliche nicht noch einmal eine so breit gefächerte Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Die Duncker-Oberschule hat schriftlich alle Schulen der Region zum 28. März eingeladen. Ausdrücklich auch die 5. und 6. Klassen, Eltern und alle sonst interessierten Leute sind gern gesehen. Von 9 bis 12 Uhr läuft die Berufemesse.

Eine harte Übung

Für die Duncker-Schüler selbst wird der Zukunftstag eher ein harte Übung. Die 9. Klassen haben ihre Präsentationsstände und werden bewertet. Die 7. und 8. Klassen müssen Arbeitsaufträge für ihre Berufswahlpässe erledigen. Die 10. Klassen haben aber eine schöne Aufgabe bekommen: Zusammen mit den Lehrkräften dürfen sie die Präsentationen der Neuntklässler bewerten.

Von Bernd Geske

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