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Rathenow Dunckerschüler backen Biberkekse für den Optikpark
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16:33 04.04.2019
Havi, Opti und Flori zum Vernaschen. Jule Borchert (links) und Amy Greising von der Dunckeroberschule mit den neuen Biberkeksen.
Havi, Opti und Flori zum Vernaschen. Jule Borchert (links) und Amy Greising von der Dunckeroberschule mit den neuen Biberkeksen. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

 Fans des Optikparks können dem Ort ihrer Freude jetzt auf geschmackvolle Weise noch ein bisschen näher sein. Pünktlich zum Saisonbeginn kommt ein neues Backerzeugnis heraus. Bei besonderen Gelegenheiten werden künftig die Optikparkbiber Opti, Havi und Flori in Keksform gereicht. Gut einen Daumen groß, mit Butter gebacken und mit Lebensmittelfarbe in den drei Ausführungen blau, rot und gelb koloriert – so lächeln sie ihrem Schicksal entgegen, das Vernaschtwerden heißt.

Kathrin Fredrich, Geschäftsführerin des Optikparks, wollte etwas Neues haben, das sie bei bestimmten Anlässen verschenken kann. Bei einer ersten Umfrage in ihrem Team kam heraus, dass Plätzchen gut ankommen würden. Folgerichtig hat die Chefin dann selbst im Internet geforscht und eine niedliche kleine Biber-Aussteckform entdeckt. Sie hat eine gekauft, zu Hause gebacken und einen Probelauf in der Familie gestartet.

Das Ergebnis war ermutigend. Doch wollte Kathrin Fredrich nicht selber künftig ständig Kekse backen. Sie erinnerte sich an einen Besuch in der Dunckeroberschule , die in den letzten Jahren durch ihr Praxislernmodell bekannt geworden ist. Sie lud die zwei fürs Praxislernen zuständigen Lehrerinnen, Jana Brandstäter und Ute Schönwald, zum Kaffe zu sich ein – und bot ihnen dazu Biber-Kekse an.

Jede Menge Biberkekse. Quelle: Bernd Geske

Sie musste nicht lange argumentieren, um die Herzen der beiden Lehrerinnen fürs Biber-Backen zu gewinnen. Die Anzahl der gewünschten Knabbertiere ließ sie offen.

Jana Brandstäter hatte die vorstellbare Menge im Handumdrehen überschlagen. Fünf Backeinsätze zu jeweils 200 Bibern schienen ihr eine gute Größe: 1000 kleine Tiere sollten es also werden. Aus den 7. und 8. Klassen bildete sie die Spezialeinheit „Biberkeks“, die schließlich aus freiwilligen elf Mädchen und einem Jungen bestand. Mittlerweile fehlt nur noch ein Backtag, dann sind die 1000 Kekse beisammen.

Lehrerin Jana Brandstäter bei der Arbeit. Quelle: Bernd Geske

Bei der Frühlingsgalerie am 13. und 14. April im Rathenower Zentrum werden sie ihre Premiere haben. Wenn dort der Optikpark seine Eintrittskarten verkauft, wird zu jedem Ticket ein Keksbiber als Präsent spendiert. Ein Verkauf der Kekse ist nicht vorgesehen.

Den zweiten Auftritt wird das Backwerk haben, wenn der Optikpark am 21. und 22. April die Saison eröffnet. Jeder Besucher soll beim Einlass einen Knabberbiber bekommen. Sie werden verteilt, so lange der Vorrat reicht.

Sauber verpackt in kleinen durchsichtigen Tütchen, sehen sie freundlich ihrer Bestimmung entgegen. Wie es das Gesundheitsamt verlangt, ist jedem einzelnen Erzeugnis ein Beipackzettel mit Backzutaten und Lebensmittelfarbinhalten beigefügt.

Biberkekse zum Verschenken

Eine Backgruppe von elf Mädchen und einem Jungen der Duncker-oberschule hat 1000 Keksbiber für den Optikpark gebacken.

Zu jedem Ticket, das beim Kartenverkauf des Optikparks bei der Frühlingsgalerie am 13. und 14. April veräußert wird, wird ein Keks verschenkt.

Bei der Saisoneröffnung des Optikparks am 21. und 22. April bekommt jeder Besucher am Eingang einen Keksbiber geschenkt. Das gilt, so lange der Vorrat reicht.

Rezept, Zutaten, Verpackung und Beipackzettel stellt der Optikpark.

Die Dunckerschule übernimmt das Backen.

Zum Dank werden alle beteiligten Schüler zu einem Aktionstag in den Optikpark eingeladen.

„Ich finde es toll, dass die Dunckeroberschule das Backen der Kekse übernimmt“, lobt Kathrin Fredrich und ergänzt: „Das ist viel Arbeit.“ Die Qualität sei sehr gut. Als Anerkennung für das Engagement werde sie das Backteam zu einem schönen Aktionstag in den Optikpark einladen.

Optikpark-Geschäftsführerin Kathrin Fredrich bekommt von Dunckerschülerin Maria Ajayi feierlich die ersten Kekse übergeben. Quelle: Bernd Geske

Die kleinen Biber bestehen aus einem wenig ungewöhnlichen Teig. Wie Jana Brandstäter erklärt, gibt es aber noch einen geheimnisvollen Arbeitsgang, damit die Kekse auch nach dem Backen noch ihre freundlichen Bibergesichter haben. Wie das geht, hat sie nicht verraten. Dass die Dunckerschule aber auch künftig Keksbiber für den Optikpark backen wird, das hat sie bestätigt. „Immer wenn Bedarf ist“, hat sie versprochen, „dann sind wir dabei.“

Von Bernd Geske

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