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Rathenow Dunckerschüler zaubern Büffet für 60 Personen
Lokales Havelland Rathenow Dunckerschüler zaubern Büffet für 60 Personen
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18:00 06.11.2019
John Schach mit drei Mädchen aus den 8. Klassen bei der Zubereitung von Mousse au Chocolat – es wird gereicht zum Dessert. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

20 Mädchen hätten liebend gern bei der Zubereitung des Büffets mitgewirkt. So viele konnten die beiden Köche aber nicht anleiten. Elf sind schließlich auserwählt worden.

Die Dunckeroberschule hatte am Mittwochabend ihre Partnerbetriebe beim Praxislernen zu einer Dankveranstaltung eingeladen. Es ist zur Tradition geworden, dass einige Mädchen und Jungen selbst die Versorgung der Gäste übernehmen und ein Büffet herstellen. Unter qualifizierter fachlicher Anleitung, versteht sich.

Kurze Einweisung zu Beginn. Quelle: Bernd Geske

Die Wirtschaftsjunioren hatten eine Befragung unter den Köchen der Region gemacht, wer mit den Schülern arbeiten würde. John Schach vom Havelrestaurant „Schwedendamm“ in Rathenow und Alexis Korn vom Restaurant „Strandgut“ in Hohennauen erklärten sich bereit.

Bereits um 11 Uhr begann die Zubereitung, bis 18 Uhr sollte alles fertig sein und für 60 Personen reichen. Den Jugendlichen bestand also ein Marathon bevor, beim Ausgeben der Speisen wollte man sie am Abend schließlich lächeln sehen.

Von Crepes bis Bisquit

Zubereitet wurden: Crepe-Rouladen mit Räucherlachs und Basilikum, Avocado-Kokos-Cornets mit Garnelen, Kartoffeln-Kipferln mit Speck und Schnittlauch, Tafelspitz mit Ravioli, Meerrettich und Röstzwiebeln, Lachs in Salzkruste mit Ratatouille, Rosmarin-Kartoffeln, Mousse au Chocolat mit Himbeeren und Mascarpone-Creme mit Karamell und Schokoladen-Bisquit.

Der „Unterrichtstag in der Praxis“, kurz UTP, ist für die Schule eine Erfolgsgeschichte ohne gleichen geworden. Seit 2015 gehen die 8. und 9. Klassen jede Woche ganze Tage ins Betriebspraktikum. Wie die Projektverantwortliche Jana Brandstäter berichtet, ist die Zahl der Partnerbetriebe von 27 zu Beginn auf mittlerweile 210 angewachsen. Schüler, Eltern und Freunde holten immer mehr Partnerbetriebe dazu. So kommt es, dass die im vergangenen Jahr 180 Partner nun sogar noch auf 210 gewachsen sind.

Auch abwaschen gehört dazu. Quelle: Bernd Geske

Von den 62 Zehntklässlern im Jahr 2018, die UTP als Erste komplett durchliefen, haben nur sechs das Land Brandenburg zur Ausbildung verlassen, teilt die Lehrerin mit. Einer absolviert beim IKW ein berufsvorbereitendes Jahr. Alle anderen Jugendlichen des Jahrgangs haben eine Lehrstelle in ihrer Heimatregion gefunden. Es hätte die Kapazitäten der Schule überstiegen, Vertreter von allen 210 Partnerbetrieben zur Dankveranstaltung einzuladen. So beschränkte man sich auf die Firmen, in denen derzeit Praktikanten sind, und Unternehmen, die bei der Berufemesse der Schule im März dabei waren.

Neu ist dieses Jahr, dass die Zehntklässler auch noch bis zu den Halbjahresferien freitags ins Praktikum gehen dürfen. Das ist freiwillig, viele Betriebe hatten darum gebeten. Von 40 Schülern haben 14 das Angebot angenommen.

Geschenk zum Geburtstag

Als Höhepunkt des Abend war geplant, einem Schüler feierlich seinen Lehrvertrag zu überreichen. Der wusste nichts davon, sollte sich aber gewundert haben, dass sein Geburtstag an dem Abend nicht gefeiert werden sollte. Vater war eingeweiht: Der Lehrvertrag sollte eine Geburtstagsüberraschung sein.

Von Bernd Geske

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